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Urteil
Ermessensausübung bei der Erbringung von Rehabilitationsleistungen

Gericht:

LSG Celle 1. Senat


Aktenzeichen:

L 1 An 8/92


Urteil vom:

26.08.1992


Grundlage:

  • RVO § 1236 Abs 1 Fassung 1974-08-07 |
  • AVG § 14a Abs 1 S 1 Nr 1 Fassung 1974-08-07 |
  • RVO § 1237a Abs 1 S 1 Nr 1 Fassung 1974-08-07 |
  • AVG § 13 Abs 1 Fassung 1974-08-07 |
  • KfzHV § 2 Abs 1 Nr 2

Orientierungssatz:

1. Bei Ermessensleistungen, hier bei der Erbringung von Rehabilitationsleistungen nach § 13 Abs 1 S 1 AVG, beschränkt sich die gerichtliche Kontrolle darauf, ob die tatsächlichen Voraussetzungen für eine Ermessensausübung vorliegen und ob der Versicherungsträger die Grenzen des ihm eingeräumten Ermessens über- oder unterschritten oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht hat (vgl BSG vom 24.5.1984 - 7 RAr 15/82 = SozR 2200 § 1237a Nr 25, BSGE 57, 1).

Fundstelle:

Bibliothek BSG
Passivzitierung

Rechtszug:

vorgehend SG Osnabrück 1991-12-11 S 3 An 22/91

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE010873414


Informationsstand: 31.07.1993