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Urteil
Rollstuhlrampe

Gericht:

FG Hessen


Aktenzeichen:

K 2008/93


Urteil vom:

23.06.1994


Das hessische Finanzgericht hat rechtskräftig entschieden, dass ein behinderter Steuerpflichtiger durch die Aufwendung für den Bau einer Rollstuhlrampe als weiteren Zugang zu seinem Einfamilienhaus einen Gegenwert erhält, weil die Rampe die Benutzbarkeit und den Wert des Hauses nicht nur für ihn, sondern allgemein verbessert. Macht der Steuerpflichtige für die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Einfamilienhauses auch 1990 die Steuerbegünstigung nach § 10e EStG geltend, kann wegen des Eingreifens der Gegenwerttheorie dahinstehen, ob die Geltendmachung von Herstellungskosten für die Rollstuhlrampe als außergewöhnliche Belastung des § 33 EStG ausgeschlossen wird.

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

Leben und Weg

Referenznummer:

R/R0254


Informationsstand: 14.08.1995