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Urteil
Voraussetzung - öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch - Schwerbeschädigter - Mitglied einer Krankenkasse - Zuzahlungspflicht bei Arzneimitteln wegen Nichtschädigungsfolgen - Verfassungsmäßigkeit

Gericht:

BSG 1. Senat


Aktenzeichen:

1 RK 34/93


Urteil vom:

11.10.1994


Grundlage:

  • GG Art 3 Abs 1 Fassung 1949-05-23 |
  • BVG § 10 Abs 2 Fassung 1982-01-22 |
  • BVG § 10 Abs 7 S 1 Buchst d Fassung 1982-12-20 |
  • BVG § 11 Abs 1 S 1 Nr 2 Fassung 1982-01-22 |
  • BVG § 18 Abs 1 S 2 Fassung 1990-03-23 |
  • BVG § 18c Abs 5 S 1 Fassung 1982-01-22 |
  • SGB 5 § 27 Abs 1 Nr 3 Fassung 1992-12-21 |
  • SGB 5 § 31 Abs 3 Fassung 1992-12-21

Leitsatz:

1. Zu den Voraussetzungen des allgemeinen öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs.

2. Schwerbeschädigte, die als Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse angehören, haben für Arzneimittel, die für die Behandlung von Nichtschädigungsfolgen bestimmt sind, die im SGB V vorgesehene Zuzahlung zu leisten. Diese Regelung verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz.

Fundstelle:

SozR 3-0000 BSGE 00 RegNr 21712 (BSG-Intern)

Rechtszug:

vorgehend SG Itzehoe 1991-10-07 S 1 Kr 74/89 vorgehend LSG Schleswig 1992-11-17 L 1 Kr 5/92

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE043000718


Informationsstand: 07.03.1995