Inhalt

Urteil
Unfallversicherung: Berücksichtigung individueller Verhältnisse bei der Bemessung der Gliedertaxe

Gericht:

LG Düsseldorf 11. Zivilkammer


Aktenzeichen:

11 O 222/97


Urteil vom:

18.11.1997


Grundlage:

  • AUB 1961 § 8 Abs 2 Nr 2 |
  • AUB 1961 § 8 Abs 2 Nr 3

Orientierungssatz:

Für die Anwendung des AUB 1961 § 8 Abs 2 Nr 3 ist grundsätzlich nicht auf die individuellen Verhältnisse abzustellen, sondern es ist ein genereller Maßstab anzulegen, wie er dem Durchschnitt der Versicherten entspricht. Eine individuelle Beeinträchtigung des Versicherten bleibt bei der Bemessung der Gliedertaxe für den Verlust bzw die Beeinträchtigung von Gliedmaßen unberücksichtigt. Von daher hat im Einzelfall auch eine starke Beeinträchtigung in der beruflichen Tätigkeit oder bei der Sportausübung außer Betracht zu beleiben.

Fundstelle:

RuS 1999, 299 (red. Leitsatz und Gründe)

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KORE556569900


Informationsstand: 06.03.2000