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Urteil
Der Anspruch auf Arbeitslosenhilfe ruht, solange Unterhaltsgeld gezahlt wird - Meldepflicht bei Wiederaufleben des Arbeitslosenhilfe-Anspruchs

Gericht:

BSG


Aktenzeichen:

8/8a RU 44/80


Urteil vom:

22.01.1981


Grundlage:

  • SGB 1 § 60 Fassung 1975-12-11 |
  • AFG § 118 Abs 1 Nr 1 Fassung 1975-06-25 |
  • AFG § 132 Abs 1 S 1 Fassung 1969-06-25 |
  • AFG § 132 ABS 1 S 3 |
  • AFG § 134 Abs 2 S 1 Fassung 1974-12-21 |
  • AFG § 139 Fassung 1974-12-21 |
  • AFG § 44 Fassung 1975-06-25 |
  • RVO § 539 Abs 1 Nr 4 Buchst a Fassung 1963-04-30

Leitsatz:

1. Der Anspruch auf Arbeitslosenhilfe ruht, solange Unterhaltsgeld gezahlt wird. Mit Beendigung der Zahlung lebt er wieder auf. Mit ihm wird die Meldepflicht aus § 132 Abs 1 S 1 AFG erneut wirksam.
2. In diesen Fällen steht das Aufsuchen des Arbeitsamtes aufgrund einer "Bitte oder Empfehlung" der Behörde unter Unfallversicherungsschutz. Sonstiger Orientierungssatz:

1. Mit dem Wiederaufleben des Arbeitslosenhilfe-Anspruchs wird die Meldepflicht aus § 132 Abs 1 S 1 AFG erneut wirksam. Die im Unterhaltsgeldbescheid ausgesprochene Bitte,
nach dem Ende einer beruflichen Bildungsmaßnahme umgehend bei der Arbeitsvermittlung vorzusprechen, ist eine Aufforderung zur Meldung iS des § 132 AFG. Diese Entscheidung wird zitiert von:
BSG 1983-10-26 9b RU 6/82 Vergleiche

Rechtszug:

vorgehend SG Karlsruhe 1979-10-16 S 15 U 2624/77
vorgehend LSG Stuttgart 1980-06-18 L 2 Ua 2193/79

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE023161105


Informationsstand: 01.01.1990