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Urteil
Verfassungsmäßigkeit der Übergangsgeldkürzung nach RVO Paragraph 568 Abs 8

Gericht:

BVerfG 1. Senat 3. Kammer


Aktenzeichen:

1 BvR 1017/87


Urteil vom:

18.02.1988


Grundlage:

  • GG Art 14 Abs 1 S 1 |
  • GG Art 14 Abs 1 S 2 |
  • HBegleitG 1984 Art 1 Nr 19 Buchst b |
  • RVO § 568 Abs 2 Fassung 1983-12-22 |
  • RVO § 568 Abs 8 Fassung 1983-12-22

Orientierungssatz:

(Nichtannahmebeschluß: Verfassungsmäßigkeit der Übergangsgeldkürzung nach RVO § 568 Abs 8 F: 1983-12-22 iVm HBegleitG 1984)
1. Die Kürzung auch der bereits vor dem 1984-01-01 zuerkannten Leistungsansprüche auf Übergangsgeld aus der gesetzlichen Unfallversicherung durch RVO § 568 Abs 8 F: 1983-12-22 iVm HBegleitG 1984 ist - auch soweit keine mit den anderen Sozialversicherungsträgern vergleichbaren Finanzierungsschwierigkeiten bestanden - verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (Anschluß an BVerfG, 1987-07-15, 1 BvR 488/86 ua, BVerfGE 76, 220).

2. Dabei kann offenbleiben, ob der durch Leistungsbescheid festgestellte Anspruch dem Schutz von GG Art 14 Abs 1 S 1 unterfällt, da die Änderung von RVO § 568 Abs 2 und 8 jedenfalls innerhalb der zulässigen Grenzen von GG Art 14 Abs 1 S 2 bleibt.

Rechtszug:

vorgehend BSG 1987-05-26 2 RU 37/86
vorgehend SG Hamburg 1986-01-22 24 U 352/84

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KVRE100748801


Informationsstand: 01.01.1990