Inhalt

Urteil
Widersprechende Urteile und die Kündigung Schwerbeschädigter

Gericht:

BGH 3. Zivilsenat


Aktenzeichen:

III ZR 180/61


Urteil vom:

19.09.1963


Grundlage:

  • BGB § 839 |
  • GG Art 34 |
  • GG Art 14 |
  • GG Art 92 |
  • SchwbG § 21 Abs 3 Fassung 1926-07-08

Leitsatz:

(Widersprechende Urteile; Kündigung Schwerbeschädigter)
1. Zu den Rechtsfragen, die durch die Bindung des ordentlichen Gerichts an rechtskräftige, einander widersprechende Entscheidungen verschiedener Gerichtszweige aufgeworfen werden.
2. Die Zustimmung der Hauptfürsorgestelle zur Kündigung eines Schwerbeschädigten ist, selbst wenn sie rechtswidrig erteilt wird, kein enteignungsgleicher Eingriff.

Fundstelle:

VersR 1964, 89-95 (LT1-2)
MDR 1964, 119-120 (LT1-2)
BGHWarn 1963, 469-475 (LT1-2)
DVBl 1964, 397-398 (LT2)
VerwRspr 16, 397-403 (LT1-2)
DÖV 1964, 814-815 (LT2)
AP Nr 27 zu § 14 SchwBeschG (LT1)
LM Nr 12 zu Art 14 (Cc) GrundG (LT1-2)
BB 1964, 41-41 (S)

Diese Entscheidung wird zitiert von:

AP Nr 27 zu § 14 SchwBeschG, Neumann, Dirk (Anmerkung)

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE066740472


Informationsstand: 01.03.1993