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Urteil
Gegenstandswert eines Verfahrens über die Zustimmung zur Kündigung eines Schwerbehinderten

Gericht:

OVG Schleswig 5. Senat


Aktenzeichen:

5 O 3/93


Urteil vom:

21.01.1993


Grundlage:

  • SchwbG § 18 |
  • GKG § 13 Abs 1 S 2 |
  • BRAGebO § 10 |
  • BRAGebO § 8

Leitsatz:

1. In verwaltungsgerichtlichen Verfahren, die die Zustimmung der Hauptfürsorgestelle zur Kündigung eines
Schwerbehinderten zum Gegenstand haben, verbietet sich für die Bestimmung des Gegenstandswerts eine analoge Anwendung von § 12 Abs 7 S 1 ArbGG. Maßgeblich ist der Ausgangswert nach § 13 Abs 1 S 2 GKG analog (abweichend vom Streitwertkatalog, Anlehnung an BVerwG und OVG Lüneburg).

Orientierungssatz:

1. So auch OVG Lüneburg, 1989-05-25, 4 L 22/89.

Rechtszug:

vorgehend VG Schleswig 1992-12-14 13 A 182/90

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

MWRE106449600


Informationsstand: 31.10.1996