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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Urteil zu den Kosten für einen Rollstuhl-Motor

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

FMG Fremdenverkehrs-Marketing GmbH

Quelle:

Handicapped-Rollstuhl-Kurier, 2000, Heft 5, Seite 45, Meerbusch: FMG Verlag

Jahr:

2000

Der Text ist von:
FMG Fremdenverkehrs-Marketing GmbH

Der Text steht in der Zeitschrift:
Handicapped-Rollstuhl-Kurier, Heft 5, Seite 45

Den Text gibt es seit:
2000

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Bezug auf Aktenzeichen Do 940-334, SG Dortmund

Krankenkassen müssen nach einem Urteil des Sozialgerichts Dortmund die nachgewiesenen Kosten für einen Rollstuhl-Motor übernehmen. Der so genannte Rollstuhlschub sei je nach Einzelfall erforderlich, um die Lebensqualität eines Schwerkranken zu erhalten, heißt es in einem am Freitag (15.9) veröffentlichtem Urteil.

Damit gab das Gericht der Klage einer 77-jährigen Bewohnerin eines Altenheims statt, die sich nicht mehr alleine fortbewegen kann. Sie wird täglich von ihrem in der Nähe des Heims wohnenden Ehemann in einem Rollstuhl umhergefahren. Da sich der Gesundheitszustand des Ehemanns verschlechtert hatte, konnte er seine Frau nicht mehr mitnehmen. Der Grund: Er schaffte es nicht mehr, den Rollstuhl bis zu dem Heim auf einem Hügel hochzuschieben.

Die Bundesknappschaft (Essen) hatte es abgelehnt, einen Motor für den Rollstuhl zu zahlen, da ihrer Meinung nach die Kosten in keinem Verhältnis zu dem Gebrauchsvorteil der Klägerin standen. Das Gericht kam jedoch zu der Überzeugung, die Versorgung mit einem Rollstuhl sei nur dann als unwirtschaftlich anzusehen, wenn von dem Hilfsmittel nicht in erheblichen Umfang Gebrauch gemacht würde.

[Quelle: Münstersche Zeitung, 16.9.2000, in: Movado-News]

Wo bekommen Sie den Text?

Rollstuhl-Kurier - Das Magazin für Rollstuhlfahrer & mobilitätsbehinderte Menschen
http://www.rollstuhl-kurier.de/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/ZS0138/0004

Informationsstand: 30.03.2001