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Angaben zum Urteil

Beachtung der Altersgrenze - Bewerbung zum Richteramt

Gericht:

VG Gießen


Aktenzeichen:

5 G 2280/00


Urteil vom:

30.10.2000


Grundlage:

RpflG § 2 Abs. 1 S. 1 / RpflG § 2 Abs. 3 / RpflAPO § 1 Nr. 3 S. 1 / RpflAPO § 1 Nr. 3 S. 3 / HLVO § 15 Abs. 1 / HLVO § 15 Abs. 2 / SchwbG § 1 / SchwbG § 2 Abs. 1 S. 1



Leit- oder Orientierungssatz:

Eine Verwaltungspraxis, die die in §§ 15 Abs. 1 S. 1 HLVO, 1 Nr. 3 S. 1 RpflAPO für die Zulassung zur Rechtspflegerlaufbahn vorgesehene Altergrenze bei einem/einer behinderten Bewerber/Bewerberin, der/die weder als Schwerbehinderter/ Schwerbehinderte anerkannt noch diesem/dieser gleichgestellt ist, nicht beachtet, erweist sich als gesetzeswidrig und verleiht deshalb keinen aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz ( Art. 3 Abs. 1 GG) abgeleiteten (Zulassungs-) Anspruch. Besitzt ein/eine Bewerber/Bewerberin um die Zulassung zur Rechtspflegerlaufbahn die Befähigung zum Richteramt, muss er/sie sich gleichwohl dem in den (Zulassungs-) Richtlinien festgelegten Prüfungsverfahren unterziehen. Das Ergebnis einer im Rahmen der Eignungsprüfung durchgeführten psychologischen Begutachtung ist schriftlich niederzulegen.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

VGH Hessen Urteil vom 28.11.2000 - 1 TZ 3774/00



Quelle:

Rechtsprechungsdatenbank Hessen


Referenznummer:

R/R2659


Weitere Informationen

Themen:
  • Ausbildung /
  • Beförderung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Fortbildung / Weiterbildung

Schlagworte:
  • Altersgrenze /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Eignung /
  • Eignungsprüfung /
  • gehobener Dienst /
  • Gleichbehandlung /
  • Gleichstellung /
  • Höchstalter /
  • Lebensalter /
  • öffentlicher Dienst /
  • Richter /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit


Informationsstand: 23.03.2007

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