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Urteil
Maßgebliche Leistungsbemessungsgrenze bei Berechnung des Übergangsgeldes - Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen ohne Verschulden

Gericht:

BSG 9a. Senat


Aktenzeichen:

9a RV 49/82


Urteil vom:

07.12.1983


Grundlage:

  • BVG § 16a Abs 3 Fassung 1974-08-07 |
  • BVG § 20 S 2 Fassung 1975-06-09 |
  • SGB 10 § 91 Abs 1 S 2

Orientierungssatz:

Maßgebliche Leistungsbemessungsgrenze bei Berechnung des Übergangsgeldes - Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen ohne Verschulden (§ 20 S 2 BVG):

1. Der Senat knüpft an sein Urteil vom 1980-05-29 9 RV 6/79 = SozR 3100 § 16a Nr 2 an und übernimmt die vom 3. Senat in dem Urteil vom 1977-07-13 3 RK 22/76 = SozR 2200 § 182 Nr 22 für das Gebiet der gesetzlichen Krankenversicherung gefundene Lösung auch für das Gebiet des Übergangsgeldes der Kriegsopferversorgung.

2. Die Krankenkasse hat nicht "ohne Verschulden" iS des § 20 S 2 BVG (jetzt § 91 Abs 1 S 2 SGB 10) gehandelt, wenn sie bei objektiver Unsicherheit über die Rechtslage, eine Erhöhung des Übergangsgeldes vorgenommen hat, ohne sich bei der Versorgungsverwaltung zu erkundigen, welche Zahlungen sie zu deren Lasten erbringen durfte.

Rechtszug:

vorgehend SG München 1980-11-27 S 26 V 741/78 E
vorgehend SG München 1980-11-27 S 26 V 740/78 E
vorgehend LSG München 1982-10-25 L 15 V 196/81 E
vorgehend LSG München 1982-10-25 L 15 V 202/81 E

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE015341119


Informationsstand: 01.01.1990