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Urteil
Zwischenübergangsgeld

Gericht:

BSG 4. Senat


Aktenzeichen:

4 RA 24/88


Urteil vom:

22.06.1989


Grundlage:

  • RVO § 1241e Abs 1 |
  • RehaAnglG § 5 Abs 3 |
  • AVG § 18c Abs 1

Leitsatz:

1. Überbrückungsübergangsgeld (§ 18e Abs 1 AVG = § 1241e Abs 1 RVO) ist auch zwischen zwei - gesamtplanpflichtigen (RehaAnglG § 5 Abs 3) - medizinischen Maßnahmen zu gewähren, wenn ein Überbrückungstatbestand iS dieser Vorschrift vorliegt (Abgrenzung zu und Fortführung von BSG vom 19.4.
1978 4 RJ 21/77 = BSGE 46, 108 = SozR 2200 § 1240 Nr 1.

Orientierungssatz:

Zwischenübergangsgeld:

1. Das Bedürfnis des Rehabilitanden nach wirtschaftlicher Sicherung durch Zwischenübergangsgeld besteht ganz unabhängig davon, von welcher Art die abgeschlossene und die erforderliche weitere - gesamtplanfähige und -pflichtige - Maßnahme zur Rehabilitation sind.

Rechtszug:

vorgehend SG Köln 1987-02-23 S 2 An 207/85
vorgehend LSG Essen 1987-07-03 L 3 An 86/87

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE036933415


Informationsstand: 01.01.1990