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Urteil
Anspruch auf vorgezogenes Übergangsgeld

Gericht:

BSG 5b. Senat


Aktenzeichen:

5b RJ 18/84


Urteil vom:

29.11.1984


Grundlage:

  • RVO § 1246 Abs 2 Fassung 1957-02-23 |
  • RVO § 1241d Abs 1 S 2 Fassung 1974-08-07 |
  • RVO § 1276 Abs 1 Fassung 1982-12-20

Leitsatz:

1. Anspruch auf vorgezogenes Übergangsgeld (§ 1241d Abs 1 S 2 RVO) besteht nur, wenn den materiell-rechtlichen Voraussetzungen nach Rente wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit zu gewähren wäre. Sind berufsfördernde Maßnahmen zur Rehabilitation eingeleitet oder dem Versicherten angekündigt, so kann dies eine Verweisung auf an sich zumutbare Tätigkeiten (§ 1246 Abs 2 RVO) bis zum Beginn der Maßnahme ausschließen und für den Beginn des Übergangsgeldes § 1276 Abs 1 RVO maßgebend sein (Anschluß an und Fortführung von BSG 26.11.1981 4 RJ 79/80 = SozR 2200 § 1241d Nr 5).

Rechtszug:

vorgehend SG Hamburg 1979-03-29 17 J 927/76
vorgehend LSG Hamburg 1983-12-08 VI JBf 70/82

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE028990115


Informationsstand: 01.01.1990