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11.06.2021 | Welche Leistungen und Produkte bieten WfbM?

Aktualisiertes Verzeichnis online

Ein Haus auf blauem Grund: darin steht WfbM

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat das Verzeichnis der anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) für 2021 als Online-Publikation veröffentlicht.

Das Werkstätten-Verzeichnis bietet einen Überblick über alle 735 (Stand: Mai 2021) anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie deren Leistungsangebot und Produkte.

Das Verzeichnis enthält außerdem eine Zusammenstellung von Blindenwerkstätten und Vertriebsgesellschaften, die im Auftrag von anerkannten WfbM Werkstätten-Produkte vertreiben, Aufträge akquirieren und koordinieren.

Das Werkstätten-Verzeichnis wird jährlich von REHADAT erstellt.

Hier der Link:  Verzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen (rehadat.de) (PDF, 4,4 MB)

04.06.2021 | Schwerbehinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt 2020

BA veröffentlicht Broschüre

Logo der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre jährliche Broschüre zur Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen für 2020 aktualisiert. Darin lesen Sie z. B., wie sich die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und ihre Arbeitslosigkeit im lezten Jahr entwickelt haben oder welche Instrumente der Arbeitsmarktpolitik eingesetzt wurden.

Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
  • Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der nicht-schwerbehinderten Bevölkerung.
  • Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
  • Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dieser Anstieg geht aber nicht nur auf die steigende Zahl schwerbehinderter Menschen zurück, sondern auch auf eine steigende Erwerbsbeteiligung.
  • Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im Öffentlichen Dienst tätig.
  • Aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie hat sich im Jahr 2020 auch die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen erhöht. Allerdings hat sich dieser „Corona-Effekt“ bei dieser Personengruppe im Vergleich zu nicht-schwerbehinderten Menschen weniger stark ausgewirkt.
  • Im Durchschnitt des Jahres 2020 waren 170.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (+15.000 im Vergleich Vorjahr).
  • Arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
  • Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen – gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
  • Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
  • Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik lag 2020 unter dem Vorjahresniveau.

Mehr Informationen: Arbeitsmarktsituation-schwerbehinderter-Menschen.pdf (arbeitsagentur.de)

01.06.2021 | REHADAT-Bildung online

Einstiegswege in den Job für junge Leute 

Startseite REHADAT-Bildung - Bild: junge Leute sprechen zusammen / Überschrift: Gut informiert mit REHADAT - Informationen zur Berufsfindung und Qualifizierung von jungen Menschen mit Förderbedarf

Das Portal REHADAT-Bildung steht nach einer Überarbeitung in neuem Layout online bereit: mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Das Portal informiert (junge) Menschen mit Behinderungen und pädagogische Fachkräfte über Einstieg und Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Förderbedarf, die sich informieren wollen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen kann. Dazu erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Welche Berufe gibt es überhaupt? Welche besonderen Regelungen gelten für Menschen mit Beeinträchtigungen? Was ist eine Fachpraktikerausbildung oder Unterstützte Beschäftigung? Wer kann beraten? Wer unterstützt finanziell? Wie klappt die Bewerbung am besten?

Außerdem finden Lehrkräfte aller Bundesländer Materialien und Informationen zu Projekten, um Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen schon während der Schulzeit bestmöglich bei der Berufsorientierung zu unterstützen.

Auch Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die aufgrund einer längeren Erkrankung aus dem beruflichen Leben ausgeschieden sind, erhalten Informationen zum Neustart. Themen sind z. B. Neuorientierung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Fortbildung und Umschulung.

Alle berufsvorbereitenden und ausbildenden Maßnahmen gibt es zusätzlich gebündelt auf einen Blick: mit Beschreibung der jeweiligen Maßnahme, Anbieter, Zielgruppe und Förderung.

Besonders hilfreich ist auch die Auflistung einzelner Beratungsangebote und -stellen, die Menschen mit Behinderungen bei der Berufswahl, dem Bewerbungsprozess oder der Suche nach einer geeigneten Bildungsmaßnahme unterstützen.
Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker „Alle jungen Menschen brauchen eine berufliche Perspektive – wir freuen uns, dass wir mit dem Portal REHADAT-Bildung umfangreiche und praktische Informationen an zentraler Stelle anbieten können“.

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-bildung.de

Kontakt: Christina Knödler, Tel.: 0221 4981-639, E-Mail: knoedler@iwkoeln.de 

27.05.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  REHADAT-Recht: Urteile und Gesetze noch leichter finden
  •  REHADAT-Werkstätten: vielfältige Angebote
  •  Kurz erklärt: Besondere Hörgeräte für einseitige Taubheit
  •  Erfolgreiche Inklusion bei der SMS Group
  •  Andere Leistungsanbieter nehmen zu
  •  Zahlen und Statistiken
  •  Jetzt bewerben für Bundesteilhabepreis
  •  Höhere Staffelbeträge bei Schwerbehindertenabgabe
  •  Wie viele schwerbehinderte Menschen arbeiten in Kleinbetrieben?
  •  Inklusion bei Kammern stärken: BMAS startet neues Programm InKas
  •  E-Learning-Kurs zur Rehabilitation und Teilhabe

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

25.05.2021 | Wie leben behinderte Menschen?

Destatis veröffentlicht Befragungsergebnisse

Logo Destatis

Das statistische Bundesamt hat Daten zu den „Lebenslagen der behinderten Menschen” aus dem Mikronzensus 2019 veröffentlicht. Gefragt wurde z. B.  nach Alter, Grad der Behinderung, Schulabschlüssen, Ausbildungsabschlüssen, Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit.

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte (2019: 754.00 Personen / 378.00 Haushalte) jährlich nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Fragen zur Behinderung werden seit 2017 jedes Jahr gestellt. 

Mehr Details: Mikrozensus | REHADAT-Statistik