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23.05.2022 | Neues REHADAT-Erklärvideo

Das Budget für Arbeit einfach erklärt

Screenshot des Videos zum Budget für Arbeit © REHADAT

Das Budget für Arbeit soll werkstattberechtigten Menschen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern. Die einzelnen Schritte der Beantragung und was dabei zu beachten ist, beleuchtet das Erklärvideo zum Budget für Arbeit von REHADAT an einem Beispiel: Herr Esser möchte von einer WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln.

Im Video werden zentrale Themen wie die Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle, der Lohnkostenzuschuss für Unternehmen und eine eventuelle Begleitung am Arbeitsplatz durch eine Arbeitsassistenz etc. behandelt.

Hier geht es direkt zum REHADAT-Video: Budget für Arbeit

29.03.2022 | Zweite Ausgabe von REHADAT-kompakt

Der Grad der Behinderung (GdB) im Arbeitsleben

Logo REHADAT kompakt

REHADAT veröffentlicht die zweite Ausgabe des Publikationsformats REHADAT-kompakt zum Thema 'Der Grad der Behinderung (GdB) im Arbeitsleben'.

Der Grad der Behinderung (GdB) ist ein Begriff aus dem Schwerbehindertenrecht. Er beziffert das Ausmaß einer Behinderung oder Erkrankung nach Zehnergraden abgestuft von 20 bis 100. Er sagt aber nichts aus über die Leistungsfähigkeit in Arbeit und Beruf.

Mit dieser Ausgabe spricht REHADAT-kompakt direkt Arbeitgebende und Menschen mit Behinderungen an, um darüber aufzuklären, welche Sonderrechte und Nachteilsausgleiche es für beide Seiten gibt.

REHADAT-kompakt bringt Wissen zur beruflichen Teilhabe auf den Punkt. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema und bündelt Wissen auf maximal zwei Seiten.

REHADAT-kompakt erscheint viermal im Jahr.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt | REHADAT Publikationen

28.03.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • REHADAT-Hilfsmittelfinder: Schnell zum passenden Hilfsmittel
  • Wie lange ist ein BEM „haltbar“? BAG veröffentlicht Urteil
  • Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe? Verzeichnis aktualisiert
  • Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt: Poster veröffentlicht
  • eQualification: Teilhabe in digitalen Zeiten
  • Das Angebot wächst: über 70 Andere Leistungsanbieter bei REHADAT
  • BIH veröffentlicht Jahresbericht: Behinderung und Beruf in Deutschland
  • Neues bag if Projekt startet: „Ausbildung. MehrWert inklusive“
  • agnes@work unterstützt berufstätige Menschen mit Seheinschränkung
  • REHADAT-Online-Seminar

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

14.03.2022 | Wie lange ist ein BEM 'haltbar'?

BAG veröffentlicht Urteil

Weißer Gesetzesparagraf auf blauem Grund

Das Bundearbeitsgericht (BAG) hat eine Entscheidung zur "Haltbarkeit" eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) getroffen. In dem Fall ging es um einen Beschäftigten, bei dem nach langer Erkrankung ein BEM durchgeführt und Anfang 2019 beendet wurde. Er erkrankte allerdings im Anschluss erneut an 79 Tagen innerhalb eines Jahres und der Arbeitgeber kündigte daraufhin krankheitsbedingt.

Nach Ansicht des BAG hätte ein zweites BEM durchgeführt werden müssen und das Gericht erklärte die Kündigung für unwirksam. In der Begründung führte das BAG aus, dass ein „Mindesthaltbarkeitsdatum“ dem Sinn und Zweck eines BEM zuwiderlaufen würde. Erkranke ein Beschäftigter nach Abschluss eines BEM erneut, sei grundsätzlich innerhalb eines Jahres ein erneutes BEM durchzuführen. Vorhergehende Erkrankungen, Arbeitsbedingungen und Maßnahmen seien möglicherweise nicht vergleichbar mit der Situation der erneuten Arbeitsunfähigkeit. Dies zu klären, wäre nur in einem neuerlichen BEM möglich.

Zum Urteil: Az. 2 AZR 138/21 | REHADAT-Recht

Tipp! bei REHADAT finden Sie fast 300 Urteile zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement: Urteile zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement | REHADAT-Recht

01.03.2022 | Schwerbehindertenanzeige zum 31. März 2022 fällig

Abgabe der Anzeige am besten elektronisch

Ein Kalenderblatt - angezeigt wird der 31. März

Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen im Sinne des § 156 SGB IX haben auf mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen (§ 154 SGB IX). Erfüllen Arbeitgeber ihre Beschäftigungspflicht nicht, entrichten sie eine Ausgleichsabgabe (§ 160 SGB IX).

Arbeitgeber, die im Jahr 2021 beschäftigungspflichtig waren, haben der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit bis spätestens zum 31.03.2022 die notwendigen Daten anzuzeigen (§ 163 SGB IX).

Am schnellsten geht das per elektronischem Versand der Anzeige mit der kostenlosen Software IW-Elan. Diese können Sie auf unserer Homepage www.iw-elan.de schnell und unkompliziert herunterladen.

Falls Sie für das Jahr 2021 eine Ausgleichsabgabe zu entrichten haben, ist diese mit Erstattung der Anzeige fällig, spätestens jedoch am 31.03.2022. Bitte zahlen Sie die Ausgleichsabgabe fristgerecht an das für Ihren Sitz zuständige Integrations-/Inklusionsamt. Für rückständige Beträge nach dem 31. März werden Säumniszuschläge erhoben (§ 160 SGB IX).