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Angaben zum Urteil

Anerkennung von Fahrleistung mit dem PKW bei gehbehinderten Personen als steuermindernde außergewöhnliche Belastung

Gericht:

BFH


Aktenzeichen:

III R 6/99


Urteil vom:

13.12.2001



Ausnahmsweise können Fahrleistungen mit einem PKW bei außerordentlich gehbehinderten Personen, auch soweit sie 15000 km im Jahr übersteigen, noch als angemessen zu beurteilen und die entstandenen Aufwendungen deshalb als außergewöhnliche Belastung steuermindernd zu berücksichtigen sein, sofern nach der Art und der Schwere der Behinderung nur durch den Einsatz eines PKW eine berufsqualifizierende Ausbildung durchgeführt werden kann. In einem solchen Ausnahmefall können jedoch über die im Zusammenhang mit der Ausbildung stehenden Fahrten hinaus für weitere rein private Fahrten höchstens noch Fahrleistungen bis zu 5000 km p.a. zusätzlich steuerlich berücksichtigt werden.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Lexetius - Datenbank für höchstrichterliche Rechtsprechung


Referenznummer:

R/R1569


Weitere Informationen

Themen:
  • Steuerbefreiung

Schlagworte:
  • Ausbildung /
  • Außergewöhnliche Belastung /
  • Berufsqualifikation /
  • BFH /
  • Fahrleistung /
  • Finanzgerichtsbarkeit /
  • Steuer /
  • Steuererleichterung /
  • Urteil


Informationsstand: 18.03.2002