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Angaben zum Urteil

Zum Begriff der einmaligen Einkünfte

Gericht:

BSG 7. Senat


Aktenzeichen:

7 RAr 49/86


Urteil vom:

21.04.1988


Grundlage:

KSchG § 9 / KSchG § 10 / AFG § 138 ABS 3 NR 6 / AlhiV § 11 Nr 1



Leitsatz:

1. Zum Begriff der einmaligen Einkünfte iS des § 11 Nr 1 AlhiV.

2. Eine Abfindung, die das Arbeitsgericht wegen Auflösung des Arbeitsverhältnisses nach einer sozialwidrigen ordentlichen Kündigung gemäß §§ 9, 10 KSchG festsetzt, gilt gemäß § 138 Abs 3 Nr 6 AFG nicht als Einkommen.

3. Das gleiche gilt für in Anlehnung an §§ 9, 10 KSchG ausschließlich für den Verlust des Arbeitsplatzes vergleichsweise vereinbarte Abfindungsleistungen.

Fundstelle:

SozR 4100 § 138 Nr 18 (LT1-3)
RegNr 17753
AuB 1988, 300-303 (T)
Quelle 1988, 652-652 (L1)
AuB 1991, 60-63 (T)

Diese Entscheidung wird zitiert von:

AuB 1988, 303, Berlinger Kurt (Anmerkung)
AuB 1991, 63, Berlinger, Kurt (Anmerkung)

Rechtszug:

vorgehend SG Kassel 1984-01-31 S 5 Ar 144/82
vorgehend LSG Darmstadt 1986-06-11 L 6 Ar 430/84


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE031653406


Weitere Informationen

Schlagworte:
  • Abfindung /
  • Anrechnung /
  • Arbeitslosenhilfe /
  • Arbeitsplatz /
  • Arbeitsplatzverlust /
  • Arbeitsverhältnis /
  • Auflösungsvertrag /
  • Bedürftigkeitsprüfung /
  • Berücksichtigung /
  • BSG /
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  • Einkommensanrechnung /
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  • ordentliche Kündigung /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Sozialwidrige Kündigung /
  • Urteil


Informationsstand: 01.03.1993