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Angaben zum Urteil

Gesetzliche Krankenversicherung - Anspruch einer Versicherten mit progredient verlaufender MS auf Versorgung mit dem Fußhebersystem Ness L300

Gericht:

LSG Baden-Württemberg 11. Senat


Aktenzeichen:

L 11 KR 1996/17


Urteil vom:

19.06.2018



Leitsätze:

Versicherte der GKV, die an einer progredient verlaufenden Multiplen Sklerose mit ausgeprägter Peronaeusparese leiden, haben Anspruch auf Versorgung mit dem Fußhebersystem Ness L300. In einem solchen Fall handelt es sich bei dem Fußhebersystem um ein Hilfsmittel, das nicht der Sicherung des Erfolgs einer Krankenbehandlung, sondern dem unmittelbaren Ausgleich einer Behinderung (Gangstörung) dient.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Stuttgart, Urteil vom 07.04.2017 - S 10 KR 4906/15



Quelle:

Justizportal des Landes Baden-Württemberg


Referenznummer:

R/R7753


Weitere Informationen

Themen:
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittel für die Mobilität /
  • Leistungspflicht der Krankenkassen /
  • Medizin, Therapie, Training

Schlagworte:
  • Elektrostimulator /
  • Fußhebersystem /
  • Gehbehinderung /
  • Gehfähigkeit /
  • gesetzliche Krankenversicherung /
  • Hilfsmittel /
  • Kostenübernahme /
  • Krankenversicherung /
  • Leistungspflicht /
  • Mobilität /
  • Mobilitätseinschränkung /
  • Multiple Sklerose /
  • Muskelstimulator /
  • Notwendigkeit /
  • Rechtsstellung des Hilfsmittelverzeichnisses /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Stimulator /
  • unmittelbarer Behinderungsausgleich /
  • Urteil


Informationsstand: 02.07.2018

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