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Angaben zum Urteil

Hilfsmittelgewährung - Herstellung und Erhaltung der Arbeitsfähigkeit

Gericht:

BSG 3. Senat


Aktenzeichen:

3 RK 29/87


Urteil vom:

12.10.1988


Grundlage:

RVO § 182 Abs 1 Nr 1 Buchst c Fassung 1974-08-07 / RVO § 182b



Leitsatz:

1. Ein orthopädischer Sitzschalenstuhl ist ein notwendiges Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn es der Behinderte benötigt, um überhaupt eine sinnvolle Tätigkeit ausüben zu können.

Orientierungssatz:

Hilfsmittelgewährung - Herstellung und Erhaltung der Arbeitsfähigkeit:

1. Im Rahmen der Hilfsmittelgewährung ist die Möglichkeit der (Wieder-) Herstellung und Erhaltung der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen (vgl BSG vom 19.12.1978 - 3 RK 26/78 = SozR 2200 § 182b Nr 10, BSG vom 26.3.1980 - 3 RK 61/79 = SozR 2200 § 182b Nr 17, BSG vom 22.1.1987 - 3 RK 56/80 = SozR 2200 § 182 Nr 73).

Diese Entscheidung wird zitiert von:

BSG 1989-11-15 8 RKn 13/88 Vergleiche
BSG 1990-03-08 3 RK 13/89 Vergleiche

Rechtsweg:

SG Stuttgart Urteil vom 18.06.1986 - S 2 Kr 2133/85
LSG Stuttgart Urteil vom 26.06.1987 - L 4 Kr 2663/86



Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE030583418


Weitere Informationen

Themen:
  • Hilfsmittel /
  • Möbel und Tische /
  • Technische Arbeitshilfen

Schlagworte:
  • Arbeitsfähigkeit /
  • Arbeitsmittel /
  • Arbeitsplatzgestaltung /
  • berufliche Integration /
  • BSG /
  • Erhaltung /
  • gesetzliche Krankenversicherung /
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittelbewilligung /
  • Kostenübernahme /
  • Leistungspflicht /
  • Notwendigkeit /
  • orthopädischer Stuhl /
  • Sitzschalenstuhl /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Stuhl /
  • Tätigkeit /
  • Urteil /
  • Wiederherstellung


Informationsstand: 01.03.1993