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Kraftfahrzeughilfe

Kraftfahrzeughilfe (auch: Kfz-Hilfe) ist eine Form der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) mit dem Ziel, gesundheitsbedingte Mobilitätshemmnisse (zum Beispiel bei Wegeunfähigkeit) auszugleichen und es Menschen ohne Wegefähigkeit zu ermöglichen, einen vorhandenen Arbeitsplatz zu erhalten oder eine neue berufliche Beschäftigung zu erlangen (d. h., Teilhabe zu ermöglichen).

Voraussetzung für den Erhalt von Kraftfahrzeughilfe

Die Voraussetzung für den Erhalt von Kraftfahrzeughilfe ist, dass Leistungsberechtigte aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft auf die Nutzung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sind, um den Arbeitsplatz oder den Ort der beruflichen Bildung zu erreichen, wobei ihnen gleichzeitig nicht zugemutet werden kann, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen (schlechte oder fehlende Verkehrsanbindungen allein sind kein Leistungsgrund).

Wofür gibt es Kraftfahrzeughilfe?

Kraftfahrzeughilfe ist eine Form der finanziellen Hilfe, insbesondere für

  • die Beschaffung eines Kraftfahrzeuges,
  • behinderungsbedingte Zusatzausstattungen bzw. Umrüstungen,
  • Leistungen zur Erlangung eines Führerscheins und
  • Beförderungskosten.

Kraftfahrzeughilfe wird einkommensabhängig gewährt (Ausnahme: gesundheitlich notwendige Zusatzausstattungen).

Die rechtliche Grundlage für die Kraftfahrzeughilfe findet sich im SGB IX in Verbindung mit der Kraftfahrzeughilfeverordnung (KfzHV). Hier sind Voraussetzungen, Art und Umfang der Leistung geregelt.

Rechtsgrundlage

(ml) 2017