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Begleitete betriebliche Ausbildung (bbA)

Die begleitete betriebliche Ausbildung (bbA) ist ein Angebot der besonderen Ausbildungsförderung für behinderte Menschen nach § 117 SGB III der Bundesagentur für Arbeit und richtet sich an Jugendliche, die Hilfe und Unterstützung auf dem Weg in eine Ausbildung sowie während der Ausbildung benötigen. Der Ausbildungsvertrag wird mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb geschlossen. Die Ausbildung findet in dem Betrieb statt und umfasst sowohl die Arbeit im Betrieb als auch den Besuch der Berufsschule.

Kooperation zwischen Ausbildungsbetrieb und Bildungsträger

Betrieb und Auszubildende erhalten Unterstützung durch einen Bildungsträger. Ein Ausbildungszuschuss kann gewährt werden. Lehrkräfte und Sozialpädagog/innen unterstützen die Teilnehmer/innen individuell während der gesamten betrieblichen Ausbildung. Unter Einbezug des Ausbildungsbetriebes und der Teilnehmer/innen werden individuelle Förderpläne entwickelt und umgesetzt.

Möglichkeiten der Begleitung und Unterstützung

  • Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche und der Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Erarbeitung eines individuellen Förderplans unter Einbezug des Ausbildungsbetriebes
  • Gezielter Förder- und Stützunterricht, angepasst an den jeweiligen Ausbildungsberuf
  • Nachhilfe in Theorie und Praxis
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Prüfungsvorbereitung
  • Sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung
  • Unterstützung bei Alltagsproblemen
  • Vermittelnde Gespräche mit Ausbilder/inne/n, Lehrer/inne/n und Eltern

Die Anmeldung erfolgt über die Reha-Berater der Bundesagentur für Arbeit. Die Maßnahme wird von der Bundesagentur für Arbeit finanziert.

(ml) 2017