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Arbeitsförderungsgeld

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) haben einen Rechtsanspruch auf Arbeitsförderungsgeld gegenüber dem Träger der Sozialhilfe. Die Zahlung erfolgt zusätzlich zu den Vergütungen nach SGB IX § 41 Absatz 3. Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) müssen die Leistung in der erhaltenen Höhe an die im Arbeitsbereich der Einrichtungen beschäftigten behinderten Menschen weiterleiten.

Die behinderten Menschen im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich haben keinen Anspruch auf Arbeitsförderungsgeld. Die in diesen Bereichen geförderten Menschen mit Behinderung erhalten kein Arbeitsentgelt, sondern eine Leistung des dort zuständigen Rehabilitationsträgers, d. h. Ausbildungsgeld oder Übergangsgeld.

(ml) 2018