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Maßnahme bei einem Arbeitgeber (MAG)

Während der Maßnahme bei einem Arbeitgeber (MAG) (früher: Trainingsmaßnahme) wird die Eignung einer oder eines Arbeitsuchenden für eine bestimmte Arbeitsstelle geprüft. Der Betrieb hat so die Möglichkeit, einen schwerbehinderten Bewerber oder eine schwerbehinderte Bewerberin ohne Verpflichtungen kennen zu lernen.

Die oder der Arbeitsuchende stellt vor der Maßnahme einen Antrag bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter, die am Wohnort zuständig ist. Der Betrieb bezahlt den Teilnehmer nicht, sondern der Teilnehmer bekommt weiterhin Arbeitslosgengeld I oder Arbeitslosengeld II. Die Maßnahme beim Arbeitgeber kann bis zu sechs Wochen dauern. In der Praxis sind jedoch meistens zwei Wochen ausreichend.

Der Maßnahmeteilnehmer kann die Kosten für z. B. Anfahrt und Arbeitskleidung durch die Arbeitsagentur oder das Jobcenter erstattet bekommen.

Der Arbeitgeber versichert den Teilnehmer bei der zuständigen Berufsgenossenschaft. Sollte es zu keiner Einstellung kommen, erwartet die Arbeitsagentur einen kurzen Bericht des Betriebes, welche Gründe gegen die Einstellung gesprochen haben.