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Bibliographische Angaben zur Publikation

Herausforderungen bei der Umsetzung des BTHG im föderalen System: Gleichwertige Lebensverhältnisse?


Autor/in:

Hirth, Philipp


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2018, 34. Jahrgang (Heft 5), Seite 10-11, Frankfurt am Main: Eigenverlag, ISSN: 1864-2993


Jahr:

2018



Abstract:


Ein modernes Teilhaberecht, das die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Sinne von mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung verbessert, das ist nach wie vor das erklärte Ziel des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Die Leistungen sollen sich im Sinne einer strikten Personenzentrierung am persönlichen Bedarf orientieren und entsprechend eines bundeseinheitlichen Verfahrens personenbezogen ermittelt werden.

Der Autor führt aus, dass der Gesetzgeber mit dem neuen Bundesgesetz einen Rahmen geschaffen hat, der den Ländern und Leistungsträgern teils erheblichen Spielraum einräumt, und zwar sowohl bei der konkreten Ausgestaltung des Verfahrens der Ermittlung der Leistungen als auch bei der Ausgestaltung der Leistungen selbst. Dies dürfe aber nicht zulasten der Menschen mit Behinderungen gehen.

Die Bundesländer seien dazu aufgerufen, zur Schaffung einheitlicher Lebensbedingungen beizutragen. Es dürfe nicht vom Wohnort abhängen, ob Menschen mit Behinderungen Zugang zu bestimmten Leistungen haben. Nur wenn es flächendeckend qualitativ hochwertige und auskömmlich finanzierte Angebote gäbe, könnten Menschen mit Behinderungen ihr Wunsch- und Wahlrecht wahrnehmen und mehr Teilhabe und Selbstbestimmung erfahren.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg
***Zu beziehen über den Zeitschriftenhandel oder bei der Herausgeberin***



Referenznummer:

R/ZS0117/0229


Informationsstand: 25.01.2019

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