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Angaben zum Urteil

Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung - Erwerbsfähigkeit eines vor Spracherwerb ertaubten Menschen - Verweisungstätigkeit

Gericht:

LSG Baden-Württemberg


Aktenzeichen:

L 13 R 1079/16


Urteil vom:

05.07.2017



Leitsätze:

Nur unter betriebsunüblichen Bedingungen kann ein vor Spracherwerb ertaubter Mensch arbeiten, der nur bei extrem langsamer Sprechgeschwindigkeit von den Lippen ablesen und nur sehr stark verwaschen sprechen kann.

Eine konkrete Verweisungstätigkeit kann nicht benannt werden, da jede Tätigkeit in einem Betrieb ein Mindestmaß an Kommunikationsfähigkeit - auch bereits für die Einweisung in die Arbeit - voraussetzt.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Freiburg, Urteil vom 04.02.2016 - S 16 R 3644/13



Quelle:

Justizportal des Landes Baden-Württemberg


Referenznummer:

R/R7541


Weitere Informationen

Themen:
  • Erwerbsminderungsrente /
  • Rente / Ruhestand

Schlagworte:
  • Arbeitsbedingung /
  • Arbeitssuche /
  • Arbeitsunfall /
  • bisherige Berufstätigkeit /
  • Erwerbsminderungsrente /
  • Gehörlosigkeit /
  • Kommunikation /
  • Kommunikationsfähigkeit /
  • Rente /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Sprach- und Sprechstörung /
  • Urteil /
  • Vermittelbarkeit /
  • verschlossener Arbeitsmarkt /
  • Verweisungstätigkeit


Informationsstand: 02.07.2018

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