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Angaben zum Urteil

Verletzung des § 16 BAPostG wegen nicht rechtzeitiger Beteiligung der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost im Zurruhesetzungsverfahren - Verstoß gegen die Pflicht zur vollständigen Vorlage der Akten und seine Rechtsfolge

Gericht:

OVG Berlin-Brandenburg 6. Senat


Aktenzeichen:

OVG 6 B 2.11 / 6 B 2.11 / 6 B 2/11


Urteil vom:

07.05.2013


Grundlage:

BBG § 42 Abs. 1 S. 2 / BAPostG § 16 / VwVfG § 46 / VwVfG § 45 Abs. 1 Nr. 5 / BPersVG § 78 Abs. 1 Nr. 5 / BPersVG § 78 Abs. 2



Leitsatz:

Eine etwaige Verletzung des § 16 BAPostG wegen nicht rechtzeitiger Beteiligung der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost vor Erlass einer Zurruhesetzungsverfügung ist geheilt, wenn die Beteiligung nachgeholt wird.

Es spricht viel dafür, dass die Verpflichtung nach § 16 BAPostG zur 'Vorlage der Akten' nur bei Vorlage der vollständigen Akten erfüllt ist.

Zur Frage der Unbeachtlichkeit eines Verstoßes gegen § 16 BAPostG nach § 46 VwVfG.

Einzelfall der Zurruhesetzung wegen Dienstunfähigkeit infolge einer psychischen Erkrankung

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

VG Potsdam Urteil vom 24.11.2010



Quelle:

Justizportal Berlin-Brandenburg


Referenznummer:

R/R6065


Weitere Informationen

Themen:
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Prävention /
  • Rente / Ruhestand /
  • Zurruhesetzungsverfahren

Schlagworte:
  • Beamter /
  • Beteiligung /
  • Beteiligungspflicht /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Betriebsarzt /
  • Dienstunfähigkeit /
  • Informationspflicht /
  • öffentlicher Dienst /
  • Personalrat /
  • Prävention /
  • Psychische Erkrankung /
  • Rechtmäßigkeitsvoraussetzung /
  • Ruhestand /
  • Urteil /
  • Zurruhesetzungsverfahren /
  • Zurruhesetzungsverfügung


Informationsstand: 19.03.2014

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