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Angaben zum Urteil

Außerordentliche Kündigung wegen Unterschlagung - Zustimmung des Personalrats - Unterbrechung des Mitbestimmungsverfahrens - Zweiwochenfrist - Kündigungserklärungsfrist

Gericht:

LAG Berlin-Brandenburg 7. Kammer


Aktenzeichen:

7 Sa 1638/11


Urteil vom:

06.12.2011


Grundlage:

PersVG BE 2004 § 80 / PersVG BE 2004 § 79 / BGB § 626 Abs. 2 / SGB IX § 91 Abs. 5



Leitsatz:

1. Der Personalrat kann auch noch nach Einleitung des Stufenverfahrens nach § 80 PersVG Berlin seine Zustimmung zur Kündigung erteilen, mit der Folge, dass das Mitbestimmungsverfahren abgeschlossen ist.

2. Dienststelle und Hauptpersonalrat können sich auch darüber verständigen, dass der Personalrat im Rahmen des Stufenverfahrens Gelegenheit zu einer erneuten Entscheidung erhält, ohne dass dies zu einem erneuten Mitbestimmungsverfahren führt und Auswirkungen auf die Kündigungserklärungsfrist nach § 626 Abs. 2 BGB hätte.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Berlin Urteil vom 28.06.2011 - 50 Ca 1661/11



Quelle:

Justizportal Berlin-Brandenburg


Referenznummer:

R/R6060


Weitere Informationen

Themen:
  • Kündigung /
  • Kündigungserklärungsfrist /
  • Zustimmungsverfahren / Personalvertretungen

Schlagworte:
  • 2-Wochen-Frist /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • außerordentliche Kündigung /
  • Integrationsamt /
  • Kündigung /
  • Kündigungserklärungsfrist /
  • Kündigungszustimmung /
  • Mitbestimmungsverfahren /
  • Personalrat /
  • Straftat /
  • Urteil /
  • verhaltensbedingte Kündigung /
  • Zustimmung /
  • Zustimmungsverfahren


Informationsstand: 12.03.2014

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