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Angaben zum Urteil

Kein Anspruch auf Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall

Gericht:

LSG Berlin-Brandenburg 3. Senat


Aktenzeichen:

L 3 U 1038/05


Urteil vom:

11.12.2008


Grundlage:

SGB VII § 56 / SGB IX § 69 Abs 2



Leitsätze:

1. Der Grad der durch Unfallfolgen verursachten MdE ist grundsätzlich nach dem Umfang der verbleibenden Arbeitsmöglichkeit auf dem gesamten Gebiet des Erwerbslebens zu beurteilen ( Vergleiche BSG, Urteil vom 27. Januar 1976 - 8 RU 264/ 74 = SozR 2200 § 581 Nr. 6).

2. Die Höhe des GdB spielt für die Entscheidung über die Gewährung einer Verletztenrente keine Rolle, denn im Gegensatz zur MdE bewertet der GdB das Ausmaß der Funktionsbeeinträchtigungen in allen Lebensbereichen und nicht nur die Einschränkungen im allgemeinen Erwerbsleben.

3. Bei der Beurteilung, in welchem Umfang die körperlichen und geistigen Fähigkeiten durch die Unfallfolgen eingeschränkt werden, sind die von der Rechtsprechung sowie von dem unfallversicherungsrechtlichen und unfallmedizinischen Schrifttum herausgearbeiteten allgemeinen Erfahrungssätze zu beachten (Vergleiche BSG, Urteil vom 23. April 1987 - 2 RU 42/86).

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Justizportal Berlin-Brandenburg


Referenznummer:

R/R3195


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufskrankheiten /
  • Feststellungsverfahren /
  • Rente / Ruhestand /
  • Verletztenrente

Schlagworte:
  • Arbeitsunfall /
  • Funktionseinschränkung /
  • Leistungsanspruch /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • Rente /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallfolge /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil /
  • Verletztenrente


Informationsstand: 10.08.2009

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