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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Bildung für alle - außer für Menschen mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung?


Autor/in:

Terfloth, Karin; Lamers, Wolfgang


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Teilhabe, 2011, 50. Jahrgang (Heft 2), Seite 69-76, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 1867-3031


Jahr:

2011



Link(s):


Link zu 'Teilhabe' Ausgabe 2/2011 (PDF, 2,2 MB).


Abstract:


Im Sozialgesetzbuch Neun wird zwischen Personen unterschieden, die ein Mindestmaß an verwertbarer Arbeit leisten können, und jenen, von denen dies nicht zu erwarten ist. Folge dieser Unterscheidung ist eine Differenzierung zwischen 'beruflich bildbaren' und 'beruflich nicht bildbaren' Personen.

Aktuelle Forschungsergebnisse aus Förder- und Betreuungsbereichen (FuB) zeigen die konkreten Auswirkungen dieser rechtlichen Vorgaben in die Praxis: Es besteht bundesweit keine Angebotssicherheit zur beruflichen Bildung von Menschen mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung. Auch nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland 2009 bleiben diese Menschen sowohl von sozialrechtlich abgesicherten Arbeitsverhältnissen als auch von Angeboten der beruflichen Bildung weitestgehend ausgeschlossen.

Arbeitsweltbezogene Bildung als eine verbindliche Aufgabe der nachschulischen Einrichtungen zu definieren, ist die vorrangige Zielsetzung zur Sicherung der Angebotsqualität und des Rechtsanspruchs auf berufliche Bildung. Ziel ist es, zu deren Etablierung Organisationsformen in Rahmen des Eingangsverfahrens und des Berufsbildungsbereiches zu entwickeln.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Vocational Education for Everybody - Except for People with Severe Disabilities?


Abstract:


The German Social Code Nine makes a difference between people who can perform a minimum in usable work and people from whom this is not to be expected. Consequence of this differentiation is a distinction between 'vocationally trainable' and 'vocationally not trainable' people.

Research results regarding the workshops for people with severe disabilities show the concrete effects of these legal conditions in practice: There is all over the country no guaranteed vocational education for people with severe disabilities. Also after the German ratification of the Convention on the Rights of Persons with disabilities in 2009 these people are excluded from the working market as well as from vocational training.

To define vocational education as an obliging job after school education institutions is the first priority in order to ensure a good service quality and the legal right of vocational education. Therefore forms of organisation have to be developed within the scope of different areas of vocational training.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Teilhabe - Die Fachzeitschrift der Lebenshilfe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0175/8884


Informationsstand: 18.07.2011

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