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Bibliographische Angaben zur Publikation

Herausforderungen des Fachgebietes Physikalische und Rehabilitative Medizin im Bereich der Prävention


Autor/in:

Fischer, A.; Seidel, Egbert


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, 2004, 14. Jahrgang (Heft 1), Seite 37-42, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0940-6689


Jahr:

2004



Abstract:


Angesichts der aktuell vorhandenen und zukünftig zu erwartenden Probleme des Gesundheitswesens ist es zu begrüßen, dass die Prävention wieder vermehrt ins öffentliche Blickfeld gerückt wird. Durch die Anwendung des Modells der ICF und der Betonung des komplexen Zusammenhangs zwischen Struktur und Funktion sowie Aktivitäten und Teilhabe am sozialen Leben ergeben sich in der Sekundär- und Tertiärprävention große Herausforderungen. Zukünftig wird es neben der allgemeinen Prävention des Weiteren darauf ankommen, arbeitsspezifische Belastungsmodelle zu erarbeiten und in beanspruchungsspezifische Präventionskonzepte umzusetzen, um Manifestation und Folgen arbeitsbedingter Erkrankungen zu vermeiden beziehungsweise zu vermindern und eine möglicherweise reduzierte Leistungsfähigkeit bei älteren Arbeitnehmern zu verbessern.

Der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM) sollte sich der Wertigkeit der Prävention bewusst sein und zu einer Hauptaufgabe der eigenen zukünftigen Arbeit machen. Bei der Entwicklung und Gestaltung von Leitlinien im Bereich der Prävention wird das Fachgebiet PRM einen wesentlichen Aspekt leisten können.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Challenges of Physical Medicine and Rehabilitation in the Field of Prevention


Abstract:


In view of the existing problems in german public health system it is an important development that more people in public take care about prevention. There will be great challenges in the field of secondary and tertiary prevention by using the ICF conception and by emphasizing the complex interrelation between body structures and body functions as well as activities and participation in social life. Top priority in future will have to analyse physical and mental stress at work and to develop specific preventive concepts in regard to work and physical strain. By using these concepts it should be possible to save physical health and ability for whole life.

Specialists in Physical medicine and Rehabilitation should know about the importance of prevention. They ought to make it to one of their main topics. By development of guidelines the society of PMR is able to provide an essential contribution.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin
Homepage: https://www.thieme.de/de/physikalische-rehabilitations-kuror...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0152/0004


Informationsstand: 13.07.2006

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