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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Halswirbelsäulen-Schleudertrauma in der Begutachtung

Die neurologisch-psychiatrische Sicht



Autor/in:

Stevens, A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2006, 102. Jahrgang (Heft 4), Seite 139-146, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2006



Abstract:


Die Beurteilung des Halswirbelsäulen (HWS)-Schleudertraumas Grad I-II stellt eine interdisziplinäre Herausforderung dar. Die Diagnose wird, wenn nach einem Unfall Beschwerden an Nacken und Kopf geklagt werden, oft rasch und unkritisch gestellt.

Bei anhaltenden Klagen folgen chirurgische und neurologische Anschlussdiagnostik, schließlich auch eine psychiatrische Beurteilung mit der Fragestellung, ob Simulation, Entschädigungsbegehren, Hypochondrie oder eine depressive Störung vorliegen. Der Beitrag gibt eine Übersicht über den Stand der empirischen Forschung, differenzialdiagnostische Erwägungen und Hinweise zur Begutachtung.

Die Literatur zeigt, dass das HWS-Schleudertrauma kein nosologisch valides Konstrukt ist. Die landesbezogenen Prävalenzraten, die Beschwerdequalität und die prädisponierenden Faktoren sprechen für ein erlerntes Verhaltensmuster im Sinne eines Unfallstereotyps. Ferner ist bei dem Beschwerdetyp HWS-Schleudertrauma mit hoher Prävalenz von Aggravitation zu rechnen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0159


Informationsstand: 01.08.2006

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