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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aktuelle Aspekte der Fibromyalgie in der Begutachtung


Autor/in:

Hausotter, Wolfgang


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2006, 102. Jahrgang (Heft 5), Seite 164-170, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2006



Abstract:


Der Begriff der Fibromyalgie wird von bestimmten Arztgruppen häufig gebraucht, um einen diffusen Ganzkörperschmerz zu klassifizieren. Die diagnostischen Kriterien - die rein subjektiv sind - wie ausgedehnte Schmerzempfindung, lokaler Druckschmerz an den tender points und vielfältige weitere subjektive Befindlichkeitsstörungen orientierten sich an einer Veröffentlichung von F. Wolfe et al. (1990) für das American College of Rheumatology.

Bemerkenswerterweise hat F. Wolfe 2003 ausdrücklich von den von ihm selbst publizierten Kriterien Abstand genommen, ganz besonders von den tender points, die bisher als richtungweisend für die Diagnosestellung galten (mindestens 11 von 18 tender points positiv). Damit entfällt im Grunde die bisherige diagnostische Basis für die Fibromyalgie. Die Zuordnung als psychosomatisches Krankheitsbild setzt sich heute zunehmend durch und danach sollte sich auch die gutachtliche Beurteilung ausrichten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0092


Informationsstand: 12.09.2006

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