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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begutachtungsprobleme bei Atemwegserkrankungen


Autor/in:

Nowak, Dennis


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2003, 99. Jahrgang (Heft 2), Seite 59-65, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2003



Abstract:


Berufsbedingte Lungen- und Atemwegserkrankungen bestimmen etwa 40 Prozent des Berufskrankheitengeschehens. Hinzu kommen weitere nicht quantifizierbare arbeitsbedingte Erkrankungen der Atmungsorgane, deren Prävention ebenfalls zu Lasten Gesetzlichen Unfallversicherung geht. Nosologisch ist zwischen Asthma bronchiale, Bronchitis und Lungenemphysem zu unterscheiden. Spezifische Probleme ergeben sich bei der Begutachtung der allergischen Atemwegserkrankungen, chronisch-obstruktiver Bronchitiden und des Isozyanathasthmas. Sie sind meist durch eine kriminalistische Anamnese, retrospektiv vollständige Befunderhebung und synoptische Betrachtung des gesamten Krankheitsverlaufs zu lösen.

Bei der Begutachtung der Silikose steht eine Revision der Moerser Konvention an, die Funktionsbeeinträchtigungen auch bei geringgradig gestreuten Silikosen Rechnung trägt. Bei der Bergmannsbronchitis wurde durch einen von den beteiligten wissenschaftlichen Fachgesellschaften getragenen Konsens ein Fortschritt erzielt. Die MdE-Festsetzung überfordert hinsichtlich der Auswirkungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in der Regel den medizinischen Sachverständigen. Es wäre adäquater, wenn sich der medizinische Sachverständige auf die Quantifizierung des organbezogenen Funktionsschadens beschränken könnte.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0054E


Informationsstand: 24.04.2003

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