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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufswünsche von NutzerInnen Wiener Werkstätten

Ergebnisse einer explorativen quantitativen Untersuchung



Autor/in:

Koenig, Oliver


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

impulse, 2009, Nummer 51 (Ausgabe 4), Seite 46-53, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2009



Link(s):


Downloadmöglichkeit ansehen (Impulse 031/2004) (HTML)


Abstract:


Ungefähr seit Anfang der 90er Jahre, also zeitgleich mit dem Auftauchen erster Projekte der Unterstützten Beschäftigung, kann in Europa ein Prozess des Infragestellens geschützter Beschäftigungsformen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung beobachtet werden.

Dieser Diskurs wurde in den letzten Jahren mit der Unterzeichnung und Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in den meisten Ländern Europas forciert, beinhaltet doch Artikel 27 das deklarierte Recht auf 'Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wurde.'

Damit stellt sich die Frage nach der Adäquatheit von Platzierungen in Sonder-Institutionen umso vehementer, trotz oder gerade auch angesichts einer Weltwirtschaftkrise. Der Beitrag geht den Fragen nach, welche Beschäftigungspräferenzen NutzerInnen von Werkstätten selbst artikulieren sowie welche Faktoren den Wunsch nach einem Übertritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt beeinflussen.

Dazu werden europäische und internationale Forschungsperspektiven auf die Systeme des Ersatzarbeitsmarktes und Beschäftigungspräferenzen von NutzerInnen dargestellt. Zum besseren Verständnis der unterschiedlichen rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen wird in Folge das System der Werkstätten in Österreich und dessen Rolle im System der beruflichen Rehabilitation skizziert.

Schließlich werden zur Beantwortung der oben aufgeworfenen Fragestellung Ergebnisse einer explorativen quantitativen Befragung von NutzerInnen Wiener Beschäftigungstherapiewerkstätten präsentiert. Diese Studie wurde im Rahmen des Österreichischen Forschungsförderungsfonds (FWF) finanzierten dreijährigen Grundlagenforschungsprojektes 'Partizipationserfahrungen in den beruflichen Biografie von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung' als Pilotstudie durchgeführt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


impulse - Fachmagazin
Downloadmöglichkeit bei der BAG UB unter:
Homepage: https://www.bag-ub.de/veroeffentlichung/typ/958

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/7990


Informationsstand: 21.06.2010

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