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Bibliographische Angaben zur Publikation

Erfolgreiche Integration in das Arbeitsleben

Eine Qualifizierungsmaßnahme des FÖBIS-Institutes Merseburg



Autor/in:

Rodewald, Heike


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

impulse, 2003, Nummer 28 (Ausgabe Dezember), Seite 11-14, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2003



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Impulse 02.2003) (PDF | 4,2 MB)


Abstract:


Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft 'keine Behinderung trotz Behinderung' führt das FÖBIS-Institut Querfurt an seinem Merseburger Standort eine Qualifizierungsmaßnahme für behinderte junge Menschen durch.

Ziel dieses Projekts ist die individuelle Förderung der Jugendlichen bei der Integration in die Arbeitswelt. Eine wesentlicher Teil ist die Gewährung von Hilfe und Unterstützung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes,eigenverantwortliches Leben. Die jungen Menschen sollen ihre Möglichkeiten erkennen und nutzen und so ihren Platz im Leben finden. Dabei orientieren sich die Mitarbeiter an den Stärken der Teilnehmer und versuchen, ihre Schwächen zu kompensieren.

An dem Projekt nehmen 20 Jugendliche mit gesundheitlichen Einschränkungen wie Lernbehinderungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Asthma, Gelenkerkrankungen und Sinnesschädigungen für die Dauer von sechs Monaten teil. Sie sind mit einem Arbeitsvertrag beim FÖBIS-Institut angestellt. Damit ist eine Möglichkeit gegeben, ihnen die Rechte und Pflichten eines Arbeitnehmers praxisnah zu verdeutlichen.

Der berufliche Werdegang der TeilnehmerInnen ist recht unterschiedlich. Einige haben eine Ausbildung in einem Berufsförderungswerk abgeschlossen, andere erlangten eine abgeschlossene Berufsausbildung nach § 34 Berufsbildungsgesetz. Alle Jugendlichen haben wenig bis keine berufliche Erfahrung aufzuweisen. Wichtig ist den Projektverantwortlichen daher die Vermittlung von Arbeitnehmertugenden und die Verstärkung der Sozialkompetenz.

Im Verlauf des Projektes hat sich gezeigt, dass viele TeilnehmerInnen neben gesundheitlichen auch soziale Probleme haben. Die Konsequenz daraus war, dass die individuelle Arbeit mit den Jugendlichen noch stärker intensiviert werden musste. Da eine erfolgreiche Integration in die Arbeitswelt nur erfolgen kann, wenn der Jugendliche stabilisiert worden ist und für seine Probleme im sozialen Umfeld Lösungen gefunden wurden, kam es weit über den ursprünglichen Rahmen des Projektes hinaus zu einer engen Zusammenarbeit mit Ämtern, Behörden, Vereinen und Beratungsstellen.

[Gemäß Einleitung]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


impulse - Fachmagazin
Homepage: https://www.bag-ub.de/veroeffentlichung/typ/958

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/0005


Informationsstand: 16.02.2021

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