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Bibliographische Angaben zur Publikation

Mehr als Telefonieren

Teil 3



Autor/in:

Brand, Torsten


Herausgeber/in:

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)


Quelle:

Die Gegenwart, 2007, 61. Jahrgang (Heft 3), Seite 28-30, Berlin: Eigenverlag


Jahr:

2007



Abstract:


Im dritten Teil des Artikels werden einige Internetseiten vorgestellt, die über das Telefon aufrufbar sind.

Die T-Zones sind das Internet-Portal von T-Mobile. Sie enthalten Schlagzeilen und sind gut lesbar. Die zahlreichen Links bestehen aus Grafiken und sind nur mit zwei Buchstaben benannt. Allerdings sind diese mit TALKS nicht effektiv nutzbar, wenn man sich die Bedeutung der zugeordneten Buchstaben nicht merkt.

Über die mobile Reiseauskunft der Bahn kann man sich nach vorheriger Registrierung Tickets und Reservierungen direkt als MMS schicken lassen. Die MMS-Fahrkarte enthält einen Strichcode, der dann vom Zugbegleiter eingescannt werden kann. Neben Zug- und Busverbindungen kann man sich unter dem Punkt Tür zu Tür den optimalen Weg heraussuchen lassen.

Der mobile Service der Postbank ermöglicht unter anderem das Abfragen von Kontoständen sowie die Tätigung von Überweisungen. Hierzu kann man für 9 Cent pro Überweisung eine mobile TAN anfordern. Mit Teltarif.de, einem Internet-Dienst rund um das Telefonieren, kann man zum Beispiel den gerade günstigsten Anbieter für ein Telefonat heraussuchen. Das aktuelle Fernsehprogramm erfährt man über die aus einer Kooperation der Zeitschrift TV Spielfilm mit T-Mobile entstandene Internetseite.

Das Online-Lexikon Wikipedia ist als Wapedia auch über das Internet abrufbar. Der Hotel-Reservierungs-Service bietet die Möglichkeit, Hotels zu günstigen Konditionen zu reservieren. Die Buchungsdaten kann man sich per SMS zuschicken lassen.

Bislang gibt es noch keine Festnetztelefone, deren Menüs in Sprachausgabe umgesetzt sind. Einige Handys der E-Serie von Nokia bieten die Möglichkeit, das Internet über Wireless LAN zu nutzen und haben auch ein Internet-Telefon eingebaut. Internet-Telefonie ist allerdings noch keine Alternative zum Festnetzanschluss, da Notruf- oder Sonderrufnummern oft nicht erreichbar sind.

Der Autor hat das Telefonieren per Internet mit Sipgate ausprobiert. Nach einer kostenlosen Registrierung erhält man eine Rufnummer, unter der man erreichbar ist. Um Gespräche führen zu können, zahlt man ein Guthaben auf ein Konto, das man abtelefonieren kann. Eine Flatrate in 14 europäische Länder ist für knapp neun Euro im Monat erhältlich. Eine Flatrate für den DSL-Anschluss ist ebenfalls ratsam.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Mobiltelefone | REHADAT-Hilfsmittel
Alle Teile der Artikel-Serie | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Verbandszeitschrift Sichtweisen (vormals: 'Die Gegenwart')
Homepage: https://www.dbsv.org/verbandszeitschrift-sichtweisen.html

Sichtweisen erscheint in verschiedenen Formaten: als sehbehindertengerechte Schwarzschrift-Ausgabe, in Punktschrift zum Lesen mit den Fingern oder zum Hören auf der DAISY-CD 'DBSV-Inform', die zusätzlich die Hörzeitschriften der DBSV-Landesvereine enthält.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0114/6054C


Informationsstand: 13.04.2007

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