Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Möglichkeiten und Grenzen eines selbstbestimmten Lebens Behinderter


Autor/in:

Radtke, Peter


Herausgeber/in:

Sozialverband VdK Deutschland e.V.


Quelle:

Sozialrecht und Praxis, 1992, 2. Jahrgang (Heft 3), Seite 194-196, Bonn: Eigenverlag, ISSN: 0939-401


Jahr:

1992



Abstract:


Der Autor stellt fest, dass Behinderte und Kranke wegen ihrer Behinderung einer Fremdbestimmung durch die behandelnden Ärzte/ Pfleger/Therapeuten ausgesetzt sind. Das Wissen des Fachpersonals wird als Macht bezeichnet, deren Anwendung beim Betroffenen zu einem Ohnmachtsgefühl führt.

Trotz des Wissensvorsprungs der Fachkräfte plädiert der Autor für eine freie Entscheidung des Patienten als Verwirklichung des Selbstbestimmungswillens. Die Selbstbestimmung stellt das Wesen menschlichen Handelns dar. Fremdbestimmung stellt einen geistigen Mord am Leben des anderen dar.

Selbstbestimmung und Freiheit müssen Behinderte im gleichen Umfang genießen wie Nichtbehinderte, auch wenn dies zu einer Einschränkung der Selbstbestimmung anderer (Nichtbehinderter) führt. Selbstbestimmung als Freiheit von äußeren Zwängen ist ein Ziel, dass zu erreichen versucht werden sollte.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Sozialrecht + Praxis - Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter
Homepage: https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/6320/sozialrecht...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0102/0016


Informationsstand: 15.04.1992

in Literatur blättern