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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ausgrenzung verhindern! Inklusion und Teilhabe verwirklichen


Autor/in:

Niehoff, Ulrich


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Fachdienst der Lebenshilfe, 2002, Nummer 1, Seite 1-12, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 0944-825X


Jahr:

2002



Abstract:


Der Beitrag ist ein Vorabdruck aus einem neuen Buchprojekt des Autorenteams Ulrich Hähner, Ulrich Niehoff, Rudi Sack und Helmut Walhter. Der Arbeitstitel des Buches lautet: 'Begleiten - Menschenbild, Konzeption, Organisation und Sozialpolitik'. Das Buch erscheint voraussichtlich im Sommer 2003.

Zunächst wird ein realistisches Bild von der gegenwärtigen Situation behinderter Menschen in unserer Gesellschaft gezeichnet. Dabei wird auch auf die Bemühungen verschiedener Behindertenverbände zur Verbesserung der Lebenssituation und -qualität beeinträchtigter Mitbürger eingegangen.

Ein zentraler Begriff ist der der Inklusion. Im Unterschied zu den Leitzielen von Integration, Normalisierung und Dezentralisierung - die mit relativ kleinen gemeinwesenintegrierten Institutionen vereinbar waren, ist der Begriff Inklusion mit Entinstitutionalisierung verbunden: beispielsweise sind nicht kleine Heime in Abgrenzung zu Anstalten und psychiatrischen Krankenhäusern zu favorisieren, sondern das Unterstützte Wohnen - allein, in der Partnerschaft, in einer Wohngemeinschaft oder in der eigenen Wohnung.

Der Begriff der Inklusion, sein Ursprung und was damit zu verbinden ist, wird ausführlich dargelegt. Eine wichtige Bedeutung besitzt in diesem Zusammenhang die 'Community Care'. Dies bedeutet, dass Menschen mit geistiger Behinderung in der örtlichen Gesellschaft leben, wohnen, arbeiten, sich erholen und dabei auch von der örtlichen Gesellschaft unterstützt werden. Menschen mit geistiger Behinderung haben darin die Position vollwertiger Bürger mit denselben Rechten und Pflichten wie jeder Bürger.

Des Weiteren zeigt der Artikel internationale Entwicklungen und Entwicklungen in Deutschland bezüglich Inklusion in sozialpolitischer Hinsicht auf. Abschließend wird diskutiert, welche Rolle Offene Hilfen als Dienstleistungen spielen können und es wird auf die Sozialpolitik einschließlich Finanzierungsfragen eingegangen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Das Erscheinen des Fachdienstes wurde mit der Nummer 4/2008 eingestellt.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0089/2361


Informationsstand: 03.04.2002

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