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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zum Verhältnis von Freizeit, Erwachsenenbildung und Selbstbestimmung


Autor/in:

Niehoff, Ulrich


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Fachdienst der Lebenshilfe, 1996, Nummer 2, Seite 1-11, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 0944-825X


Jahr:

1996



Abstract:


Der Verfasser diskutiert grundsätzlich die Begriffe Rehabilitation und Förderung erwachsener Menschen mit geistiger Behinderung. Zentral geht es darum, die Anforderung in Frage zu stellen, Menschen mit geistiger Behinderung müssten ein Leben lang gefördert werden, um den Erwartungen der Gesellschaft eher zu entsprechen.

Der Beitrag möchte Fachleute bewusst provozieren, traditionelle Sichtweisen zu hinterfragen. Es wird dabei nicht übersehen, dass das System der Hilfen (Rehabilitation) für Menschen mit geistiger Behinderung auch international einen hohen Standard erreicht hat.

Und doch impliziert 'die Pflicht' zu einer lebenslangen Rehabilitation und Förderung ein Menschenbild, welches nicht mehr kongruent erscheint mit zum Beispiel vielen Wünschen und Forderungen geistig behinderter Menschen selbst.

Auf diesen Widerspruch soll am Beispiel des Lebensbereiches Freizeit - aus Platzgründen eher fragmentarisch - aufmerksam gemacht werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Das Erscheinen des Fachdienstes wurde mit der Nummer 4/2008 eingestellt.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0089/1470


Informationsstand: 29.07.1996

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