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Bibliographische Angaben zur Publikation

So genannte komplexe Ich-Funktionen, psychischer Querschnittsbefund und Einschätzung des Leistungsvermögens in der Begutachtung psychogener Erkrankungen

Teil I



Autor/in:

Fabra, M.


Herausgeber/in:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV); Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)


Quelle:

Versicherungsmedizin, 2005, 57. Jahrgang (Heft 3), Seite 133-136, Karlsruhe: Verlag Versicherungswirtschaft, ISSN: 0933-4548


Jahr:

2005



Abstract:


Die gutachtliche Einschätzung einer krankheitsbedingten Leistungsminderung erfordert die integrierende Betrachtung von eigen- und fremdanamnestischen Angaben, Akteninhalt und im gutachtlichen Interview erhobenem psychischem Querschnittsbefund, gegebenenfalls ergänzt durch die Ergebnisse psychologischer Testung. Maßstab der Leistungsminderung bei psychogenen Erkrankungen ist die Beeinträchtigung der so genannten komplexen Ich-Funktionen, die deswegen, weil sich anhand ihrer unter anderem die Willenskraft, die jemandem (gegebenenfalls trotz seelischer Erkrankung) noch zur Verfügung steht, seine Hemmungen gegenüber einer Leistungserbringung zu überwinden, ermessen lässt.

Anhand eines Fallbeispiels wird dargestellt, wie sich eine Beeinträchtigung der komplexen Ich-Funktionen auf der Befundebene fest- und darstellen lässt. Nach Auffassung des Verfassers wäre eine Operationalisierung derartiger Befunderhebung mit dem Ziel eines für alle Versicherten verbindlichen Maßstabes der Leistungsgewährung wünschenswert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

So-called complex ego-functions, psychic cross findings and valuation of efficiency in medical expert assessment of psychogenic diseases


Abstract:


Medical expert assessment of a disease-induced disability requires the integrative examination of own and outside anamnestic data, file content and psychic cross-findings received in the assessment interview, if necessary completed by results of psychologic testing. The measure of disability with regard to psychogenic diseases is the impairment of the so-called complex ego-functions because they make it possible to judge someone's will which is available to overcome his inhibitions concerning achievement.

This case report describes how to determine and present an impairment of complex ego-functions on the finding level. It is the author's view that it is desirable to operationalise this way of receiving findings with the aim of achieving obligatory criteria for granting payment to every insured person.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Teil II des Beitrages | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Versicherungsmedizin
Homepage: https://www.vvw.de/index.php?parent=260&idcat=266&namesub=Ze...

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Referenznummer:

R/ZS0083/0032A


Informationsstand: 27.09.2005

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