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Bibliographische Angaben zur Publikation

Neue Studie des Deutschen Studentenwerks: Studieren mit nicht-sichtbarer Beeinträchtigung ist Tabu-Thema an deutschen Hochschulen


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS); Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)


Quelle:

horus, 2012, 74. Jahrgang (Heft 3), Seite 135, Marburg: DVBS, ISSN: 0724-7389


Jahr:

2012



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Abstract:


Die Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) 'beeinträchtigt studieren' basiert auf einer Online-Befragung von 15.000 Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit. Sie zeigt, dass bei 94 Prozent der Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht auf Anhieb erkennbar ist. Die Mehrzahl der beeinträchtigten Studierenden bleibt unerkannt, wenn sie es will.

Das gilt vor allen Dingen für die Studierenden mit psychischen und chronisch-somatischen Erkrankungen sowie für jene mit Legasthenie oder anderen Teilleistungsstörungen. Sie verzichten oft auf erforderliche Nachteilsausgleiche im Studium oder bei Prüfungen, obwohl sie ihnen rechtlich zustünden. Viele glauben, nicht anspruchsberechtigt zu sein, wollen nicht, dass ihre Behinderung oder Krankheit bekannt wird, oder lehnen eine 'Sonderbehandlung' ab. Aus denselben Gründen verzichten viele von ihnen auch auf Beratung.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


horus - Marburger Beiträge
Homepage: https://www.dvbs-online.de/index.php/publikationen/horus

Die Fachzeitschrift erscheint viermal jährlich in Schwarzschrift, Blindenschrift und als 'horus digital' auf CD.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0073/0047


Informationsstand: 29.10.2012

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