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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Rehabilitationsrecht in der Praxis der Sozialleistungsträger

Bericht zur Tagung des Sozialrechtverbundes Norddeutschland am 6. und 7. November 2008 in Neubrandenburg



Autor/in:

Zimmermann, Ilka; Aeustergerling, Andre


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2009, 48. Jahrgang (Heft 2), Seite 118-122, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2009



Abstract:


Für die sozialrechtliche und betriebliche Praxis sowie das Gesundheitswesen wird das Rehabilitationsrecht immer wichtiger. Durch Rehabilitation sollen Renten und Krankengeld sowie Arbeitsunfähigkeit vermieden werden. Das SGB IX enthält zudem Grundlagen für die Verknüpfung von Arbeitsrecht und Sozialrecht und für die Überwindung von Barrieren zwischen Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und Ärzten sowie weiteren Akteuren des Gesundheits- und Sozialwesens. Diese müssen jedoch vielfach noch erschlossen werden.

Vor dem Hintergrund trafen sich im November 2008 Vertreter aus Praxis und Wissenschaft des Sozialrechts, um Entwürfe für die Zukunft vorzustellen und unterschiedliche Aspekte des SGB IX im sozialpolitischen, gesundheitsökonomischen und pflegewissenschaftlichen Kontext kritisch zu diskutieren. Die Autoren berichten über die wichtigsten Erkenntnisse der Tagung.

Sie fassen die Veränderung in der Behindertenpolitik, die Manuela Schwesig, Ministerin für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, aufzeigt, zusammen. Anschließend gehen sie auf die wichtigsten Punkte der vier Vortragsblocks, die zu den Themen Rehabilitation im System des Sozialleistungsrechts, Betriebliches Eingliederungsmanagement und betriebliche Prävention, Schnittstellenmanagement und integrierte Versorgung sowie Rehabilitation und Pflege stattfanden und die Ergebnisse der Workshops ein.

Sie fassen zusammen, dass die Tagung umfassende Einblicke in die Umsetzung des Rehabilitationsrechts in der Praxis der Sozialleistungsträger ermöglicht habe. Dabei fanden die betriebliche Prävention und das Betriebliche Eingliederungsmanagement, die Überwindung von Schnittstellen in der Rehabilitation und die interdisziplinäre Zusammenarbeit besondere Beachtung.

Die Diskussion über das SGB IX werde auch künftig weitergehen. Dies sei wünschenswert, da man nicht bei der Erkenntnis bleiben dürfe, dass sich Gesetz und Wirklichkeit teilweise nicht entsprechen. Im Laufe der Tagung wurden Anknüpfungspunkte für eine bessere Teilhabe behinderter Menschen und für die Überwindung bestehender Schnittstellenprobleme in der Koordination und Erbringung von Rehabilitationsleistungen aufgezeigt, die es zukünftig umzusetzen gilt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/7125


Informationsstand: 28.05.2009

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