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Bibliographische Angaben zur Publikation

Stand und Entwicklung der rehabilitationswissenschaftlichen Forschung


Autor/in:

Koch, Uwe; Schliehe, Ferdinand; Aufderheide, Enno


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1998, 37. Jahrgang (Heft 2), Seite 66-70, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1998



Abstract:


Im Vergleich zur Gesundheitsforschung insgesamt, zum Stellenwert der Rehabilitation im Gesundheitswesen, zur zukünftigen Bedarfsentwicklung sowie auch im Vergleich zu internationalen Entwicklungen bestand in der Bundesrepublik bisher ein erhebliches strukturelles und inhaltliches Forschungsdefizit in der Rehabilitation. Die Einrichtung eines gemeinsamen Förderschwerpunktes von Bundesforschungsministerium und gesetzlicher Rentenversicherung ist nicht nur Ausdruck einer neuen Förderpolitik, sondern auch der Beginn, durch ein umfassendes Förderprogramm bestehende Forschungsdefizite auf Dauer zu überwinden.

Die Förderer erwarten neben dem Aufbau einer wissenschaftlichen Infrastruktur vor allem auch Ergebnisse, die dazu beitragen können, die Effektivität und Effizienz der Rehabilitationsleistungen weiter zu optimieren. Eine bessere wissenschaftliche Fundierung der rehabilitativen Praxis wird außerdem dazu beitragen, dass die Rehabilitation als interdisziplinäres Fachgebiet eine größere gesellschaftspolitische Anerkennung findet. Um die anspruchsvollen Ziele der Forschungsförderung erreichen zu können, werden die Förderer das Programm durch ein effizientes Wissenschafts- und Qualitätsmanagement begleiten. Die Rentenversicherung wird die zu erwartenden Forschungsergebnisse systematisch auswerten und Empfehlungen sowie Vorschläge zur Umsetzung im Dialog mit Experten aus Wissenschaft und Praxis vorlegen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Current State and Future Directions in Rehabilitation Research


Abstract:


When compared to the entire field of health research, to the significance and role of rehabilitation in the health care system, to future developments in demand and to international developments, the field of rehabilitation in Germany has formerly suffered from a considerable deficit in research regarding both structure and content. The German Federal Ministry of Research and the German Statutory Pension Insurance have now established a common focus in research. This decision reflects not only a new political attitude toward the promotion of research but also represents the initiation of attempts to overcome existing research deficits permanently by means of an extensive programme for the promotion of research.

In addition to the construction of a scientific infrastructure,the funders most importantly expect results that will contribute to the further optimisation of effectiveness and efficiency in rehabilitation services. An improved scientific foundation of rehabilitative practice will also assist the field of rehabilitation in finding greater socio-political recognition as an interdisciplinary field. In order to achieve the demanding goals of this promotion of research, the promoters will accompany the programme with efficient scientific management and quality assurance.

The statutory pension insurance institutes will systematically analyse the expected research results and offer recommendations and suggestions for realisation in dialogue with scientific experts and specialist practitioners.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/2603


Informationsstand: 31.01.2000

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