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Bibliographische Angaben zur Publikation

Der psychiatrische Langzeitpatient am Arbeitsplatz

Eine Befragung von Arbeitgebern



Autor/in:

Hubschmid, Tedy; Schaub, Magdalena


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1988, 27. Jahrgang (Heft 3), Seite 145-148, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1988



Abstract:


23 Arbeitgeber wurden über Ihre Erfahrungen mit psychiatrischen Patienten am Arbeitsplatz befragt. Es handelt sich um die Arbeitgeber von 26 konsekutiven Patienten, die aus der beruflichen Rehabilitationseinrichtung der Sozialpsychiatrischen Universitätsklinik Bern in eine Erwerbstätigkeit eingegliedert worden sind.

Die befragten Arbeitgeber zeigen sich sehr motiviert, bei der beruflichen Wiedereingliederung von Psychiatriepatienten mitzuwirken. Sie verfügen über ein beachtliches Know-how. Drei Viertel von ihnen würden einem anderen Arbeitgeber empfehlen, psychisch Behinderte anzustellen.

Die Beschäftigung eines psychisch Behinderten verlangt von Arbeitgeber und Mitarbeitern viel Verständnis, da die Leistungsfähigkeit oft eingeschränkt und inkonstant ist und da die Patienten zeitweise ungewohntes Verhalten zeigen. Hektische, lärmige und stark wechselnde Arbeitsplätze scheinen nicht geeignet.

Die viel Verständnis und therapeutische Unterstützung bietende Rehabilitationswerkstatt scheint die Patienten nur ungenügend auf die harte Realität am Arbeitsplatz vorzubereiten. Viele Arbeitgeber sprechen das Bedürfnis nach mehr Zusammenarbeit mit den psychiatrischen Betreuern aus.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

The Psychiatric Patient as an Employee

Employers' Experiences

Abstract:


23 employers, who had hired 26 psychiatric patients coming from the vocational rehabilitation workshop of the social-psychiatric university clinic in Bern (Switzerland), were questioned about the performance and behaviour of these patients.

Secondly, they were asked about their experience in cooperating with the psychiatric caretaking service provided. The employers seemed to be very motivated in helping to reintegrate mentally ill patients. They have aquired an astonishing amount of knowledge in dealing with patients and with problems emerging at work.

They expressed interest in more contact with psychiatrists and other caretakers, and in more information about mental illness. The authors conclude that employers should be contacted more often and that in particular the treating psychiatrist could support and further motivate employers, which would certainly be helpful for the employed patient.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Praxisbeispiele zu Psychische Erkrankung




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0051


Informationsstand: 19.06.1989

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