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Bibliographische Angaben zur Publikation

Qualitätsstandards der Integrationsarbeit in Berufsbildungswerken

Eckpunktepapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2007, 21. Jahrgang (Heft 3), Seite 154-157, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2007



Abstract:


Das Eckpunktepapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) entstand Anfang 2007. Der Auftrag lautete, Qualitätsstandards der Integrationsarbeit in Berufsbildungswerken festzuschreiben. Zunächst wird auf die Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Integrationsarbeit eingegangen. Vorrangige Ziele der Integrationsarbeit sind berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken und das Begleiten der jungen Menschen mit Behinderung bis zum Ausbildungsabschluss. Die Integrationsarbeit setzt außerdem eine Orientierung der Organisation des Berufsbildungswerks am Arbeitsmarkt voraus. Außerdem findet sie eng vernetzt mit Arbeitsagenturen statt.

Ein weiterer Eckpunkt ist die Strukturqualität. Hierfür stellt das Berufsbildungswerk die notwendigen Ressourcen bereit. Das Berufsbildungswerk ist gut mit Betrieben relevanter Wirtschaftsbereiche vernetzt und baut die Beziehungen weiter aus. Zudem hält es Qualifikationsangebote vor, die die Vermittelbarkeit der Absolventen weiter verbessern könnte.

Der dritte Eckpunkt ist die Prozessqualität. Demnach sind alle Aktivitäten im Rahmen des Qualitätsmanagements als Prozess beschrieben und gesteuert. Gesteuert wird der Integrationsprozess als Casemanagement durch ein Integrationsteam. Ein wesentlicher Bestandteil der Integration ist die möglichst passgenaue Vorbereitung der Teilnehmer auf zukünftige Arbeitsplätze. Parallel zu diesen Anpassungsprozessen wird der Arbeitsmarkt analysiert, um die Palette der angebotenen Ausbildungsberufe an die Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen.

Die Ergebnisqualität bildet den vierten Eckpunkt. Hier wird der Erfolg der Integrationsunterstützung im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems (QMS) fortlaufend evaluiert. Weiterhin finden mehrere systematische Nachbefragungen der Absolventen und Betriebe in bestimmten Zeitabständen statt.

Im Anhang sind Bestandteile professioneller Integrationsvorbereitung aufgeführt, die hauptsächlich während des Zeitraums der Ausbildungsmaßnahmen eingesetzt werden. Dies sind der Integrationsplan, Praktika, Seminare, ergänzende Schulungen, individuelle Integrationsunterstützung und Überbrückung der Schnittstelle Arbeitsvermittlung. Bestandteile professioneller Integrationsvorbereitung, die hauptsächlich nach Ausbildungsende eingesetzt werden, sind individuelle Integrationsunterstützung, soziale Nachbetreuung, Angebote für Zusatzqualifizierungen nach Abschluss der Ausbildung zur Verbesserung der Vermittlungschancen, Überbrückung der Schnittstelle zu Firmen und Netzwerkarbeit.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/6433


Informationsstand: 14.12.2007

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