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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsausbildung, Arbeitsmarktteilhabe und Lebensqualität - kann die berufliche Rehabilitation durch Berufsbildungswerke diesen Dreiklang bilden?


Autor/in:

Neumann, Michael; Werner, Dirk


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2012, 26. Jahrgang (Heft 3), Seite 161-173, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2012



Abstract:


Viele Jugendliche ohne Schulabschluss bleiben in Deutschland ohne eine Berufsausbildung. Damit haben sie es auf dem Arbeitsmarkt schwerer, denn ohne Ausbildung vervielfacht sich das Risiko der Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit wiederum senkt die Lebensqualität und Lebenszufriedenheit der Betroffenen.

Bei jungen Menschen mit Behinderungen und funktionalen Beeinträchtigungen stellt sich häufig in besonderer Weise das Problem, keinen Ausbildungsplatz zu finden und daher später kaum Chancen auf eine nachhaltige Erwerbsintegration zu erhalten. Daher fördert die Bundesagentur für Arbeit die berufliche Rehabilitation dieser Jugendlichen.

Die Autoren verdeutlichen anhand der Daten der IW-Absolventenbefragung empirisch, dass sich dies über mehrere Wirkungskanäle lohnt: Die Bildung der Jugendlichen verbessert sich, die nachhaltige Teilhabe am Arbeitsmarkt gelingt häufiger und die Lebensqualität der Betroffenen erhöht sich. Letztere wird gleich doppelt positiv beeinflusst: Zum einen steigt sie ob der Berufsausbildung selbst, zum anderen steigt sie auch aufgrund der durch die Berufsausbildung besseren Situation am Arbeitsmarkt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Apprenticeship, labour market participation and quality of life - is the vocational rehabilitation of the Berufsbildungswerke able to build this triad?


Abstract:


In Germany, many adolescents without a school leaving certificate do not succeed in securing a training position in a firm. Having not completed an apprenticeship, it is difficult for them to find any job. Without vocational training they face a greater risk of unemployment, and unemployment in turn will lower their quality of life and satisfaction with their lives.

This is a serious problem for teenagers with disabilities and functional impairments. They therefore need specific coaching and support. The Federal Employment Agency caters to their special needs by allocating funding to dedicated vocational training institutions (Berufsbildungswerke, BBW). These institutions provide trainings in a recognised trade as part of the young people's vocational rehabilitation.

Using the data of the BBW-alumni survey which was carried out by the Cologne Institute for Economic Research (Institut der deutschen Wirtschaft Köln), the analysis shows empirically that the funding of measures for disabled teenagers pays off. Their level of education rises, lasting labour market participation is more likely to happen and their quality of life improves. Quality of life is affected in two ways: Firstly, it is raised by the vocational training itself. Secondly, the young people gain quality of life from their better employment situation thanks to the apprenticeship.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/0224


Informationsstand: 20.12.2012

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