Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Medizinisch nicht ausreichend erklärbare Körperbeschwerden


Autor/in:

Lahmann, Claas


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2011, 25. Jahrgang (Heft 2), Seite 106-116, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2011



Abstract:


Medizinisch nicht ausreichend erklärbare Körperbeschwerden, medizinisch zumeist als somatoforme Störungen klassifiziert, sind anhaltende und subjektiv beeinträchtigende Symptome, für die auch nach angemessener organmedizinischer Diagnostik keine ausreichende Erklärung gefunden werden kann. Derartige Beschwerden sind in der Allgemeinbevölkerung überaus häufig.

Der Verlauf der Störung ist typischerweise chronisch, die Remissionsraten sind niedrig. Die Genese und Aufrechterhaltung somatoformer Beschwerden ist als multifaktoriell anzusehen. In der Behandlung sind psychotherapeutische Ansätze deutlich wirkungsvoller als medikamentöse; insbesondere eine frühzeitige Diagnosestellung und basale psychosomatische Betreuung durch den Hausarzt kann einer Chronifizierung mit zahlreichen frustranen Versuchen der rein organmedizinischen Diagnostik und Therapie entgegen wirken.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Alcohol consumption

A psychosocial risk existing as well in vocational rehabilitation centres

Abstract:


Medically unexplained symptoms, frequently diagnosed as somatoform disorders, occur in the absence of obvious organic pathology,. Typically, such symptoms are long-lasting and disabling. Somatoform symptoms and disorders are highly prevalent as well as in the general population as in primary care. The course of somatoform disorders is mostly chronic, remission rates are low. Multiple factors influence the development and perpetuation of somatoform disorders. With regard to the psychotherapeutic treatment of somatoform disorders, there is empirical evidence for higher efficacy of psychotherapeutic than pharmacological strategies. Especially an integrated bio-psycho-social approach in the primary care setting seems to play an important role.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/publikationen/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/0208


Informationsstand: 05.09.2011

in Literatur blättern