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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Rolle der Integrationsämter nach Inkrafttreten des BTHG

Wachsende Bedeutung im Zusammenspiel mit den Rehabilitationsträgern: fachpolitische Leitgedanken und einige Reflexionen aus der Praxis



Autor/in:

Wuschech, Simone; Beyer, Christoph


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 2018, 57. Jahrgang (Heft 6), Seite 133-136, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

2018



Abstract:


Die Rollen der Rehabilitationsträger und Integrationsämter sind im Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) unterschiedlich geregelt. (Mit Inkrafttreten des SGB IX im Jahr 2001 wurde das bis dahin geltende Schwerbehindertengesetz inhaltlich modifiziert und als Teil II im SGB IX verankert.) Hieran hat sich auch mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes vom 23.12.2016 nichts geändert. Die Integrationsämter sind keine Rehabilitationsträger gemäß § 6 SGB IX.

Eine grundsätzliche Neuerung, die das BTHG gebracht hat, ist, dass die Integrationsämter erstmals in § 3 und damit in Teil 1 des SGB IX auftauchen. So räumt der Gesetzgeber mit dem BTHG der Prävention eine deutlich stärkere Rolle ein. Für die Integrationsämter stellt sich die Aufgabe, für sich zu definieren, was der Präventionsgedanke für ihre künftige Arbeit bedeutet.

Weiterhin erbringen die Integrationsämter keine Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gemäß § 49 SGB IX, sondern Leistungen der begleiteten Hilfe im Arbeitsleben. Neu ist in diesem Zusammenhang, dass die Integrationsämter Geldleistungen aus der Ausgleichsabgabe zur Deckung eines Teils der Aufwendungen für ein Budget für Arbeit verwenden dürfen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888



Referenznummer:

R/ZS0059/0316


Informationsstand: 09.01.2019

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