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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ein neuer praktischer Ansatz zur Beurteilung des Nachteilsausgleichs aG aus medizinischer Sicht


Autor/in:

Grüne, Stefan


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 2012, 51. Jahrgang (Heft 4), Seite 117-118, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

2012



Abstract:


Zur richterlichen Feststellung, inwieweit bei einer Person eine außergewöhnliche Gehbehinderung vorliegt, werden sowohl im Verwaltungsverfahren als auch in sozialgerichtlichen Rechtsstreitigkeiten in der Regel Stellungnahmen der behandelnden Ärzte oder auch ärztliche Begutachtungen beigezogen. Dabei ist der ärztliche Gutachter in einen juristischen Rahmen eingespannt.

Anspruchsberechtigte für das Merkzeichen 'aG' sind dementsprechend Querschnittsgelähmte, Doppeloberschenkelamputierte, Doppelunterschenkelamputierte sowie Hüftexartikulierte und bestimmte einseitig Oberschenkelamputierte mit weiteren ergänzenden Einschränkungen. Weiterhin qualifiziert sich für die Feststellung des Nachteilsausgleichs 'aG', wer sich praktisch von den ersten Schritten außerhalb eines Kraftfahrzeugs an nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung bewegen kann.

Der Autor nimmt diese Vorgaben in die Kritik und nennt ihre Schwierigkeiten. Als Lösung bietet er die Idee von 'Aktivitätsklassen' an, die eine Beurteilung des Bewegungslevels erleichtern soll.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/0200


Informationsstand: 02.08.2012

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