Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Automobilindustrie - Professionelles Eingliederungsmanagement


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)


Quelle:

ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, 2008, Heft 1, Seite 6-7, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4089


Jahr:

2008



Link(s):


Link zu dem Beitrag (HTML).
Link zu ZB 1/2008: 'Berufliche Selbstständigkeit' (PDF, 3,65 MB).


Abstract:


Anhand von zwei Beispielen wird gezeigt, wie Unternehmen mit dem Eingliederungsmanagement umgehen. Bei der Daimler AG in Stuttgart, einem Automobilkonzern mit 150.000 Mitarbeitern, wurden im Jahr 2006 2.100 Mitarbeiter wiedereingegliedert. Dabei wurde trotz standardisierter Prozesse und Organisationsstrukturen jeder Fall individuell betreut.

Nun hat das Unternehmen begonnen, Integrationsmanager einzuführen, die mit Hilfe einer Software die von den Werksärzten zu erstellenden Fähigkeitsprofile mit den Arbeitsplatzprofilen abgleichen und geeignete Maßnahmen zur Wiedereingliederung vorschlagen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit externen Partnern wird sicher gestellt, dass alle Unterstützungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden.

Bei der Ford-Werke GmbH in Deutschland sind etwa 24.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2006 wurden 1.085 Wiedereingliederungsfälle betreut von denen 95 Prozent an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren konnten. In den zwei deutschen Werken gibt es ein fünfköpfiges Kernteam, das für den Aufbau und die Weiterentwicklung des Disability Managements verantwortlich ist.

Allerdings werden die Einzelfälle von 14 Integrationsteams in den verschiedenen Bereichen betreut. Der Betriebsarzt untersucht vor Arbeitsbeginn jeden Krankenrückkehrer und Beschäftigte mit gesundheitlichen Problemen. Er erstellt ein ausführliches Fähigkeitsprofil und gleicht dieses mit den Anforderungen an einen Arbeitsplatz ab. Im Integrationsteam wird dann besprochen, ob eine betriebliche Maßnahme erforderlich ist. Wichtig ist auch bei Ford die Kooperation mit externen Partnern.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ZB Behinderung & Beruf (ZB online)
Homepage: https://www.integrationsaemter.de/ZB/258c62/index.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0055/6548


Informationsstand: 03.04.2008

in Literatur blättern