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Bibliographische Angaben zur Publikation

Themenfeld Arbeitszeit


Autor/in:

Beermann, Beate; Wöhrmann, Anne Marit


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

ASU, 2018, 53. Jahrgang (Sonderheft 12.2018), Seite 20-24, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2018



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Abstract:


Im Themenfeld 'Arbeitszeit' des von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durchgeführten Projekts 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' wurde im Rahmen von sechs Scoping Reviews untersucht, inwiefern sich unterschiedliche Aspekte der Arbeitszeitgestaltung auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Beschäftigten auswirken.

Dabei wurden zum einen traditionelle Themen der Arbeitszeit, wie Schichtarbeit, Wochenendarbeit, lange Arbeitszeiten, Pausen sowie Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaft, betrachtet. Weiterhin wurden auch die heute zunehmend im Fokus stehende arbeitsbezogene erweiterte Erreichbarkeit oder andere Formen flexibler Arbeitszeiten, wie Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten auf ihre Arbeitszeit und Vorhersehbarkeit, Variabilität von Arbeitszeit sowie räumliche Mobilität untersucht. Schließlich wurde auch die Rolle der Faktoren Detachment - also das Abschalten von der Arbeit - und Work-Life-Balance genauer analysiert, da sie zentrale vermittelnde Faktoren zwischen konkreter Arbeits(zeit)gestaltung und der psychischen Gesundheit von Beschäftigten darstellen.

Insgesamt zeigen die Analysen, dass Arbeitszeitanforderungen, die an die Beschäftigten gestellt werden, eher mit Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit zusammenhängen, während Aspekte der Arbeitszeit, die mit höherer Autonomie der Beschäftigten sowie der Vorhersagbarkeit und Planbarkeit von Arbeitszeit einhergehen, eher positiv mit dem Wohlbefinden und der psychischen Gesundheit von Beschäftigten zusammenhängen. Aus den Befunden werden Gestaltungsempfehlungen für die einzelnen Arbeitszeitmerkmale abgeleitet.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Working time


Abstract:


Under the 'Working Hours' topic in the project entitled 'Mental health in the working world - Determining the current state of scientific evidence', six scoping reviews were conducted to investigate the effects of very different aspects of working time on the well-being and mental health of employees.

Firstly, traditional aspects of working time such as shift work, weekend work, long working hours and breaks, as well as emergency services and on-call duty, were considered. Secondly, work-related permanent availability and other forms of flexible working hours, such as employees' ability to influence their working hours and the predictability and variability of working hours, as well as spatial mobility, were also taken into account. Finally, the role of the factors of detachment - which is disconnection from work - and work-life balance have been examined in more detail. Both are central mediating factors between the concrete working (time) design and mental health of employees.

Overall, the analyses show that working-time demands placed on employees tend to be related to poorer mental health, while aspects of working time associated with increased employee autonomy and the predictability of working time tend to be more favourable to the well-being and mental health of employees. Design recommendations regarding the investigated working time characteristics are derived from the findings.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0395


Informationsstand: 11.03.2019

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